116 Ocnerostoma copioscllum Frey Von Osthelder als Varität der vorigen Art aufgeführt. Keinesfalls nur an die Arvenregion (Pinus cembra L.) der Alpen gebunden, wie viel-fach angenommen. Die folgende Funde sind wie bei piniariellüm bisher die einzigen, durch Genitaluntersuchungen sicher belegten Funde aus Bayern und den angrenzenden nördlichen Kalkalpen: 2 cfcf Kehlheim/ Donau, 14. VII. 1895, ex Coli. Frank -Regensburg in Coli. Osthelder ; 2 cfd\ 2 99 Cröbenzeller Moor b. München, 6. VII. 1940, leg. Ois ti-li eider ; 1 cf2 Seefeld b. Innsbruck, 1300 m, 1. VII. 1922, leg. Bauer ; 1 o' Nördlinger Hütte, 2187m, 26. VII. 1921, leg. Bauer. Literatur Burmann, K., Swummerdamia zimmermanni Now., Ztschr. Wien. ent. Ges., 41 (67), 187-190, 1956. Friese, G., Revision der paläarktischen Yponomeutidae unter besonderer Berück-sichtigung der Genitalien. Beitr. Ent., 10, 1-131, 1960. Osthelder, L., Die Schmetterlinge Südbayerns und der angrenzenden nörd-lichen Kalkalpen. Teil II: Die Kleinschmetterlinge, H. 2, Mitt. München. Ent. Ges. 41, Beil. 1951 Pf ist er, H., Neue und interessante Kleinschmetterlinge aus Südbayern und den angrenzenden nördlichen Kalkalpen. Mitt. München. Ent. Ges.. 54/55, 348-378, 1955. Werner, K.. Die Larvalsystematik einiger Kleinschmetterlingsfamilien (Hypo-nomeutidae, Orthoteliidae, Acrolepiidae, Tineidae, Incurvariidae tind Adelidae). Abhandlungen zur Larvalsystematik der Insekten, Nr. 2, Berlin 1958. Anschrift des Verfassers: Dr. Gerrit Friese, Berlin-Friedrichshagen, Josef-Nawroki-Str. 10 Einiges über Pompiliden (Hymenoptera) Von Hermann Priesner Pompilus pontomoravicus Sustera (1938) cf : 4,5 — 5 mm. — Ganz schwarz. Hüften und Propodeum weißlichgrau pubeszent, der übrige Körper mit bräunlichgrauer bis bräunlicher Pubes-zenz. Flügel fast hyalin (schwach getrübt), mit breiter, dunkler Apikal -binde, die sc, nicht aber die anderen Zellen erreicht. Kopf (von vorne) 1,33 breit, 1,15') lang. Clypeus kurz, vorn abgestutzt, sehr leicht ausgerandet, nicht rein weiß pubeszent; Labrum sichtbar. Mandibeln schlank, bei beiden Stücken eingezogen. Stirnhälfte: Auge = 0,4:0,26. Stirn stark gewölbt und glänzend, fast kahl, Skulptur ganz undeutlich. Schläfen (von oben) hinter den Augen verengt, ganz kurz, seitlich gesehen gleichfalls sehr schmal, 0,04:0,19. Augen nicht ganz an die Mandibelbasis stoßend. Ocellenstellung leicht stumpfwinkelig, fast rechtwinkelig, POL etwas größer als OOL. Fühler kurz und dick, Schaft etwas länger als Glieder 2 + 3, Glied 3 wenig länger als 2. crsteres un-gefähr so lang Avie breit, Glied 4 etwas länger, so lang wie 5, ganz wenig länger als breit, Endglied kegelig, kaum doppelt so lang wie breit. An den schlanken Vordertarsen ist der Zahn der inneren Klaue deutlich et-was größer als der der äußeren. Klauenzähne der Mittel-und Hinter-l ) Die Maße sind in mm gegeben.