223 wasserform. Fundort: Kerguelen. Auf der hinteren Eiickenhälfte eines Weibchens des Isopodengenus Serolis] ich will die Art Se-rolis %oiphila n. sp. nennen. Während bei den anfangs erwähnten Symbiosen zwischen Bra-chyuren und Hydroiden die Krabbe oftmals auch einen Vorteil, den der Maskierung, hat, kann man das gleiche hier nicht annehmen, da die epizoischen Hydroidenkolonien nur den hinteren Teil des Iso-podenkörpers bedecken. Hier dürfte der Vorteil in der Tat haupt-sächlich auf Seiten des Hydroiden sein, der mit Hilfe des Iso-poden die ihm fehlende Ortsbewegung gewinnt und außerdem Abfälle von dessen Nahrung bekommt. 4. Über Hydroiden der Deutschen Tiefsee-Expedition, nebst Bemerkungen über einige andre Formen. Yon Prof. Dr. E. Stechow, München. Eingeg. 28. Juli 1921. Schon einmal veröffentlichte ich in dieser Zeitschrift (Bd. 37, Nr. 10—11, S. 193 — 197, 1911) die Diagnose einer neuen Species aus dem mir zur Bearbeitung anvertrauten Hydroidenmaterial der Deutschen Tiefsee-Expedition. Im nachfolgenden bringe ich wiederum die Diagnosen zahlreicher neuer Species des Valdiviamaterials, be-sonders aus der Antarktis, zugleich auch einige neue Angaben über andre antarktische und arktische Genera und Species. Cory a Stechow 1921. Coryniden ohne Skelet. Sämtliche Tentakel geknöpft, nicht verzweigt, gleichmäßig verstreut, nicht in Gruppen. Hydrocaulus gut entwickelt. Solitär. Wurzelfilamente vorhanden. Genotype ist Corya hellis = »Oorynidae, Species B« bei Hick-son und Gravely 1907, S. 16 (s. Munch, mediz. Wochenschrift 1921, Nr. 28, S. 897, 15. Juli 1921). Corya hellis Stechow 1921a. »Corynidae, Species B«, Hickson und Gravely 1907, S. 16, Taf. 3, Fig. 17. Es handelt sich hier offensichtlich um eine unbeschriebene Form, deren systematische Stellung zwischen Coo'yne und Monocoryne ist, von Coryne unterschieden durch ihr solitäres Vorkommen, von Mono-coryne durch die Stellung ihrer Tentakel, die nicht zu Gruppen ver-einigt stehen. Von den Candelabrum-{== Myriothela-) Arten unter-