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168 genannten Höcker zu flossenartigen Vorderextremitäten an, deren compacterer basaler Theil auf den Längsschnitten (außer dem pig-mentierten Epithel) als eine Masse von mesodermalen Zellen erscheint, während das abgeplattete distale Ende in seinem Centrum aus durch-sichtigem Bindegewebe besteht. Mitten in dem Organe auf der Grenze des basalen und distalen Abschnittes differenziert sich später durch Anhäufung der mesodermalen Zellen das Skelet der Finger, wobei zuerst der erste und zweite Finger auf der radialen Seite der Extre-mität differenziert wird. Beim Anfange der Differenzierung des dritten Fingers fangt der distale Abschnitt an zu atrophieren , während zu gleicher Zeit die Larve die viel schwächer und dünner gewordenen Saugnäpfe verliert. Zu dieser Zeit ist die* Larve ungefähr bis zu 16 mm herangewachsen. Bei Larven, welche die Größe von etwa 3 cm er-reicht haben, erscheint der aus Bindegewebe bestehende Theil der Extremität nur als eine dünne Membran zwischen den Fingern , die später völlig verschwindet. Die Hinterfüße erleiden denselben Proceß, bleiben aber der Zeit nach in ihrer Entwicklung stark zurück , indem sie zu der Zeit, wo die Vorderfüße schon zwei Finger tragen, nur als Höcker vorhanden sind. Das sind die wenigen Thatsachen, die ich bei einer flüchtigen Durchsicht meines wenn auch ungenügenden, so doch nicht uninter-essanten, wie es mir scheint, Materials erlangt habe. Ich benutze nur noch die Gelegenheit, meinen ergebensten Dank dem Herrn Secretar des Uralschen V. d. F. d. N. — O. E. Klerc nebst seinen Söhnen, deren liebenswürdigen Rathschlägen und Hilfe während meines Auf-enthaltes in Jekaterinburg ich in bedeutendem Maße den Erfolg mei-ner Arbeit verdanke, — auszusprechen. 2. Die Schwarmbildung pelagischer Thiere. Von Prof. Dr. Friedr. Dahl in Kiel. eingeg. 21. Februar 1895. Wenn eine kleine Abhandlung von M raze k über die Gattung Miracia^ mir Veranlassung zu einer kurzen Erwiederung giebt, so habe ich weniger die Absicht, mich gegen Herrn Dr. Mrazek zu wenden, als vielmehr den Wunsch allen Denjenigen, welche sich mit dem Fange pelagischer Thiere beschäftigen , einige praktische Winke zu geben. — Um unsere Kenntnis über die horizontale und verticale Verbreitung pelagischer Thiere zu erweitern, ist es durchaus nicht unbedingt nöthig, daß nach der Hens en' sehen Methode vertical ge-fischt werde. Auch Horizontalfischerei und Oberflächenkätscherei 1 Sitzgsber. d. böhm. Ges. d. Wiss. Math.-nat. Cl. 1894. p. 39.

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Die Schwarmbildung pelagischer Thiere

Zoologischer Anzeiger 18: 168-170 (1895)

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