22 Gesellschaft naturforschender Freunde. eingesendet hatte. Dieselben gehören jedoch zu keinem Grase, sondern zu der UmbeIHfere Aciphylla Colensoi Hook, f.; der grasartige Habitus wird durch die schmalen, parallelnervigen und dicht zusammengelegten Segmente der gefiederten Blätter hervorgebracht. Die Pflanze macht runde Büsche von 5 bis 6 Fuss Durchmesser, an denen die scharfen, harten Blatt-spitzen wie Bayonnete hinausstarren; sie soll gesellig wachsen und so Dickichte bilden , die undurchdringlich sind für Men-schen und Thiere (cfr. Hooker fil. , Handbook of the New-Zealand Flora pag. 92). Herr F. HiLGrEJVDORF machte einige carcinolo-gisclie Mittheilungen. Herr Baron v. Maltzan hat neuerdings an der senegam-bischen Station Goree erfolgreiche Sammlungen veranstaltet, von denen die carcinologischen durch Herrn E. Miers eine eingehendere Bearbeitung erfuhren (Annais and Magazine N. H. 1881, Sept. Nov.). Die bei dem benachbarten Rufisque (etwa 13" nördl. Breite) gefundenen Crustaceen wurden später dem Berliner zoolog. Museum zugesandt. Eine Aufzählung dieser Arten wird eine passende Ergänzung zu jener Publica-tion bilden. Cardisoma arm a tum Herklots, 5 Männchen, 2 Weib-chen. Schildbreite von 29 bis 90 mm. Bei den kleinsten Exemplaren (Männchen) ist der Seitenrand als wirkliche Kante etwa auf drei Viertel der Schildlänge nach hinten zu verfolg-bar, während bei den grösseren Exemplaren die Seitenfläche und Oberfläche durch Aufblähung des Cephalothorax so sanft in einander übergehen, dass nur als Skulptur eine feine erhabene Linie übrig bleibt. Die beiden Scheeren des kleinsten Exem-plares sind noch gleich gross; auch bei einem schon 48 mm breiten Weibchen ist zwischen ihnen noch kein Unterschied bemerkbar, dagegen hat ein gleich grosses Männchen die eine derselben schon doppelt so breit als die andere. Bei diesem Männchen ist auch der Schild schon deutlicher aufgeschwollen als bei jenem Weibchen. — Die für die Art charakteristische Rauhigkeit der unteren Handkante tritt schon bei dem jüngsten Stück hervor.