41 Scaphidiidae von den Pliilipwiiien.^ 2 3 ]92 Von Prof. Dr. K. 31. Heller, Dresden. Vk (Mit 3 Figuren im Texte.) ^^«.«JJjdue^ Von den philippinischen Inseln sind bisher nur zwei Arten der oben genannten Familie bekanntgegeben worden, während das mir vorliegende, von Prof. Ch. Füller Baker,' Los Baüos, daselbst ge-sammelte und in sehr dankenswerter Weise zur Untersuchung über-lassene Coleopterenmaterial davon 12 verschiedene Arten umfaßt, von denen ich zwei mit den bereits bekannten identifizieren und 8 als neu beschreiben konnte, die übrigen 4 Arten mußten vorläufig noch unbestimmt bleiben, bis mehr Material davon vorliegt. Mit Zugrundelegung der Reitt ersehen Tabellen, i) die entsprechend erweitert, beziehungsweise betreffs der nicht auf den Philippinen vorkommenden Gattungen gekürzt wurden, verteilen sich diese auf die folgenden : Ä. Fühler keulenförmig. Schildchen sichtbar. Erstes Fußglied länger als das zweite. Augen ausgerandet. Schienen ohne Dörnchen. Basis der Flügel-decken mit einer sehr groben queren Punktreihe Scaphidiura Ol. B. Fühler haarförmig. Schildchen nicht sichtbar. Flügeldecken mit Nahtstreifen. a Hinterhüften von einander abstehend. Tarsen höchstens so lang wie die Schienen. Drittes Glied der Fühler sehr kurz, b Hinterschenkel das Abdomen nicht über-ragend. Seitenstücke der Mittelbrust von gewöhnlicher Bildung Scaphosoma Leach bb Hinterschenkel das Abdomen deutlich überragend, Seitenstücke der Mittelbrust mit dieser zu einer großen, die Hinter-brust an Ausdehnung übertreffenden Platte verschmolzen Arachiioscaphula g. n, aa Hinterhüften aneinanderstehend ; Körper seitlich zusammengedrückt Toxidium Lee. *) Verhandl. naturforsch. Verein, Brunn, XVIII, 1879 und diese Zeitschr. XXVII, 1908, p. 31. Wiener Kntomologische Zeitung, XXXVl. Jahrg., Heft III-V (10. Juli 1917).