262 J-J-Kieffer: nicht sehr dicht, wolkig behaart, ziemlich glänzend. Fühler länger als der Querdurchmesser eines Auges, Halsschild qner, von den Hiuterecken aus in sanftem Bogen verengt, dicht und äusserst fein punktirt. Flügeldecken an den Seiten massig gerundet, mit deutlicher Schulterbeula und feiner Punktirung, zwischen der man bei stärkerer Vergrösserung stärkere, zu-weilen gereihte Punkte bemerkt. Prosternum schmal, ungefähr den zehnten Theil so breit als das Mesosternum. Schenkel-linie ziemlich klein , ihr innerer Theil viel flacher als der äussere, welcher mit dem Seitenrande sehr wenig convergirt. In Lenkoran von H. Leder aufgefunden. Zwei neue Gallmücken. Von J, J. Kieffer in Bitsch (Lothringen). I. Diplosis Traili n. sp.^^) Männchen. — Stirn, Untergesicht, Rüssel und Taster schmutzig gelb; Augen schwarz; Fühler l-40?n??i lang, 2 + 24-gliederig; Greisseiglieder fast gleich, abwechselnd kurz eiförmig und kugelig; alle mit zwei dichten Haarwirteln , wovon der untere etwa doppelt so lang als der obere ist, und bei den kugeligen Grliedern am Grunde, bei den eiförmigen aber in der Mitte steht; alle Geisselglieder , das erste ausgenommen, gestielt. Stiele abwechselnd länger und kürzer, die der ei-förmigen Glieder etwa drei Viertel so lang als diese Glieder, die der kugeligen von derselben Länge als die eiförmigen Glieder, ohne Verdickung am Ende. Hinterhaupt schwarz, Hals gelb. Mittelleib schwefelgelb. Rückenschüd und Schildchen glänzend schwarz, mit spärlicher grauer Behaarung. Flügel massig irisirend; erste Längsader an der Querader dem Vorder-rande etwa l^a so nahe als der zweiten Längsader; letztere von der Querader an zuerst schwach nach unten , dann ein wenig nach oben gebogen, in die Flügelspitze mündend; dritte Längsader hinter der Einmündungssteile der ersten Längsader gegabelt. Querader schief, jenseits der Erweiterung des Hinter-randes liegend. Schwinger braun, Stielchengrund weiss. Brust dunkel. Beine oberseits schwarz, unterseits hell. *) Ich benenne diese Art nach Herrn James Trail, Professor au der Universität von Aberdeen, dem ich zu besonderem Danke verpflichtet bin.