Karl Sajö: Eine neue Oxybelus-Art aus Central-Ungarn. 87 Der Satz (pag. 309 d. Ber.) „Beyer inck beobachtete, dass auch Neuroterus (furunculus n. sp. ohne Beschreibung) öfters eine zweigeschlechtige Generation erzeugt, welche eine kleine, am Knospenringe vorkommende Rindengalle bewohnt" besagt das stricte Gegentheil von dem, was er eigentlich ausdrücken sollte, und müsste die Stylisirung im Sinne des Autors (Vgl. 1. c. pag. 37, 107 et 138 Noten) lauten: Beyerinck beobachtete, dass auch Neurotet'us {ostreus Grir.) öfters eine zweigeschlechtige Generation (furunculus n. sp. ohne Beschreibung) erzeugt , welche eine kleine , am Knospenringe vorkommende Rindengalle bewohnt. Eine neue Oxybelus-Art aus Central-Ungarn. Besclirieben von Prof. Karl Sajö in Kis-Sz.-Miklös bei GödöUö, Oxybelus Treforti n. sp. Kopf schwarz, ziemlich dicht, jedoch nicht tief punktirt; an allen Theilen, besonders aber am Gesichte mit stark silber-weiss glänzenden Haaren dicht besetzt. Mandibeln an der Wurzel röthlichgelb, in der Mitte braun, an der Spitze beinahe schwarz. Fühler schwarzbraun , an der Wurzel und an der Spitze in's Röthliche spielend. Thorax schwarz. Prothorax an der Kopfseite beinahe ganz unbehaart, am Hinterrande mit einem weissen, schwach-gelblichen Saume; dieser ist in der Mitte nicht unterbrochen, und endet keulenförmig in den Schulterbeulen. Mittelrücken über und über mit silberweissen Haaren besetzt, wodurch der Rücken atlasartig glänzend erscheint. Haut-läppchen am Schildchen weiss, schwach gelblich, mit einander zu einem häutigen Saume verwachsen. Dorn dahinter schwarz, glänzend, in eine lange, sehr feine Spitze endend, an der Ober-seite mit einer Rinne. Hinterrücken schwarz, kaum behaart, quer gerunzelt, was besonders auf dem dreieckigen Räume hinter dem Dorne sichtbar ist. Hinterleib oben schwarz, mit weissen, etwas gelblichen, ziemlich breiten Binden auf dem Hinterrande der Segmente ; die-„Wieuer Entomologische Zeitung" III. (25. März 1884). Heft 3.