Q2 Mathias Rupertsberger: Biologische Notizen. pathen beschrieben bat, wurde von Herrn Prof. F. T ben aucb in Südtirol (Condino) gefunden. Da diese Art dem Notus Ferrarü Put. so ausserordentlicb äbnlicb ist, dass sie mit dem-selben sehr leicbt verwechselt werden kann , so gebe icb die auiFallendsten Unterschiede, welche zwischen beiden bestehen, hier an: N. Ferrarü Put. i N. MontandonI Put. Clavus V2 so l^^S ^^ die Clavus ^/^ so lang als die Decken ; Decken ; Nerven in der Mitte der Decken i Nerven in der Mitte der Decken gerade und parallel ; Der schwarze Flecken in der 4. Membranzelle liegt im letzten Viertel des Innenrandes der Decken. stark gebogen, nach hinten divergirend; Der schwarze Flecke q in der 4. Membran zelle liegt in der Mitte des Innenrandes der Decken. Eupteryx binotata Leth. — Diese Art kommt auch in Nieder-Oesterreich vor. Ich traf sie aber bisher nur im Gre-birge (bei Reichenau, Hainfeld, Lunz). Sie lebt als Larve auf der Unterseite der Blätter von Knautia silvatiea Dub. und sucht auch als Imago mit Vorliebe diese Pflanze auf. Biologische Notizen. Von Mathias Rupertsberger, regnl. Chorherr. Anthaxia quadripunctata L. Prof. Dr. Brauer 1) fand die Eier der Eirmoneura ohscura Mg. auf Weisstannen in den Puppen wiegen eines Käfers, und zwar der Anthaxia quadri-punctata nach der Meinung des Oberförsters Wachtl. Prof. Dr. Brauer hält die Deutung der Puppenwiegen für zweifel-haft. Mir scheint sie indessen nicht so zweifelhaft, da die A. q. bisher durchaus nicht als exclusiv in Kiefern brütend bekannt war, indem bereits vor mehr als 30 Jahren Nördlinger^j die Entwicklung des Käfers in Fichten constatiren konnte, und neuerdings 2) "Wachholder und Lärche ebenfalls als Brut-pflanzen desselben bekannt machte. Die hieraus sich ergebende Vermuthung, dass auch die Weisstanne den Angrifl'en der A. q. ausgesetzt sein könne, entspricht der Wirklichkeit. Ich habe den Anflug des Käfers an die Weisstannen und dessen Ent-1) Diese Ztg. 1883, pag. 25 und pag. 11. 2) Stettiner entom. Ztg. 1848, pag. 228. ^) Lebensweise von Forstkerfen 1880, pag. 5.