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Dr. Pr. Low: Ueber eine noch unbeschriebene Eschenblattlaus. 13 L. ohloiujo iiKwnluta Biiq. (Ann. Fr. 1840, pag. 296) zu einer Art vereinigt. leh kann micli dieser Auffassung nic-ht ansehliessen, da sieh L. ohlonyomacu-lata von L. trisifiiKäa, abgesehen von der sehr differenten Färbung, durch feinere Punktiruug und wesentlich andere Form des Halsschildes unterscheidet. Bei L. ohhjinjomacnlata ist das Halsschild beinahe coniseh, an der Basis am breitesten, an den Seiten wenig gerundet erweitert: bei L. trisigiiafa hingegen sowie bei L. rufet Brülle hinter dem Vorderrande und vor der Basis eingeschnürt, an den Seiten deutlich gerundet erweitert, in der Mitte so breit als an der Basis. L. Gaiiglbauer. lieber eine noch nnbescliriebeue Eschenblattlaus. Von I>r. Franz Low in Wien. Die älteren Entomologen und selbst noch Linne waren der Meimmg, dass auf einer und derselben Pflanzen-Species nur eine Art von Blattläusen lebe, und sie hielten es daher für die Deter-minirung dieser letzteren für vollkommen ausreichend, statt einer Charakteristik oder Physiographie derselben blos die Pflanzenart anzugeben, auf welcher die einzelnen Aphiden-Speeies vorkommen. Aber schon (iöze (s. üegeor Jus. III, 30 not. f) hat diesen Vorgang Linne's getadelt und S c h rank hat in seiner Fauna boica IL 1, p. 128 — 129 daraufhingewiesen, dass es Pflanzenarten gebe, welche mehr als eine Art von Blattläusen beherbergen und dass es daher nicht immer genüge, die Aphiden blos durch Angabe ihrer Nahrungspflanzen zu kennzeichnen, sondern dass es sehr oft nöthig sei, dieselben ausfübrlicher zu beschreiben. Seit jener Zeit ist, namentlich durch die Forschungen Kalten-baeh's, Koch's und Passerini's, eine immer grössere Anzahl von Pflanzen-Species bekannt geworden, welche mehr als einer Art von Blattläusen zur Nahrung und Wohnung dienen. So finden wir in G. Passer ini's „Flora degli Afidi italiaui" ^), welche im Jahre 1871 erschienen ist, blos unter den in Italien vorkommenden Pflanzen bereits 36 Arten aufgeführt, welche von zwei, 11 Arten, welche von drei, 11, welche von vier, 5, welche von fünf und 2, welche von sechs Blattlausarten bewohnt werden. Es gibt sogar Pflanzen, welche eine noch grössere Anzahl von Aphiden-Speeies beherbergen ; so wurden smlLQucrcus Rohur Lin. (Quere, pcdmicnl ata Klirh. und Q. sessäiflom Sm.) bis jetzt acht und auf Fopnhis 1) Enthalten im Bulletino Soc. Entom. Ital, Anno III, 1871, pag. 144 liis 160, pag. 244—260 und pag. 333—346. „Wiener Entom ologische Zeitung-' I. (18S2). Heft 1.

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Ueber eine noch unbeschriebene Eschenblattlaus

Franz Löw
Wiener Entomologische Zeitung 1: 13-19 (1882)

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