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120 am Tierkörper noch schwerer als bei den Pflanzen festzustellen, bei denen man sich bemüht hat, auf mikroskopischem Wege, besonders hin-sichtlich des Verhaltens der Zellen weiter zu kommen und die Erfrie-rungserscheinungen nach Möglichkeit auf physikalisch-chemische Vor-gänge zurückzuführen. Zumal die infolge des Gefrierens eintretende Wasserentziehung und die dadurch bedingte Konzentration der Salz-lösungen, abgesehen von den dabei eintretenden mechanischen und son-stigen Veränderungen, ist für die Erklärung des Gefriertodes heran-gezogen worden. Außer an die älteren Untersuchungen von J. Sachs (1860 und 1865), Göppert (1871— 1883), H. Müller-Thurgau (1880 bis 1894) soll nur an die neueren eingehenden Behandlungen dieser interessanten und praktisch wichtigen Frage durch H. Molisch (Über das Erfrieren der Pflanzen, Jena 1897), W. Pfeffer (Pflanzenphysio-logie 1894), 0. Mez (Flora, 94. Bd., 1905), A. Kanitz (Zeitschr. f. physikal. Chemie 1910), E. Schaffnit (K.W. Institut für Landwirt-schaft, 3. Bd., 1910, und Zeitschr. f. allg. Physiologie, 12. Bd., 1911), H.W. Fischer (Beiträge zur Biologie der Pflanzen, 10. Bd., Breslau 1911) erinnert werden. Hierzu sei bemerkt, daß die auf die Erfrierungs-erscheinungen an Tieren und Pflanzen bezügliche, allmählich recht um-fangreich gewordene Literatur hier nur so weit als unbedingt nötig be-rücksichtigt werden konnte, was bei der ausführlichen Veröffentlichung nach Möglichkeit nachgeholt werden soll. Es dürfte sich dann auch die Gelegenheit bieten, auf das hier ebenfalls nicht berücksichtigte Ver-halten der unter natürlichen Bedingungen bei sehr niederen Tempera-turen lebenden Tiere der Hochgebirge und Polarländer einzugehen (man vgl. z. B. F. Zschokke, Die Tierwelt der Hochgebirgsseen, Neue Denkschr. der allg. Schweizer. Ges. f. ges. Naturwiss., Zürich 1900). 4. Zur Kenntnis neuer oder seltener Hydroidpolypen, meist Campanularider, aus Amerika und Norwegen. Von E. Stechow, München. (Mit 9 Figuren.) eingeg. 8. August 1914. In der nachfolgenden kurzen Mitteilung gebe ich die Beschreibung von sechs neuen Arten, sowie einige wichtige Ergänzungen zur Kenntnis schon bekannter Species. Das Material ist zu einem Teil von Dr. Aragao in Rio de Janeiro gesammelt worden, zu einem andern Teil von Dr. Broch, Dr. Marx und Dr. Ewald in Norwegen. Der größte Teil aber stammt von einer Ausbeute, die ich selbst in Westindien gemacht habe.

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Zur Kenntnis neuer oder seltener Hydroidpolypen, meist Campanulanden aus Amerika und Norwegen

Zoologischer Anzeiger Leipzig 45: 120-136 (1915)

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