137 Nährpflanzen in der Literatur vorliegen — stets in Ericaceen-Blüten, ein Merkmal, das Uzel auch zur Identifikation seiner Art hätte einen Stützpunkt bieten können. Ich selbst habe sie bisher nur in der El-bogener Gegend gesammelt, zweifle aber nicht daran, daß sie auch in den Alpenländern aufgefunden werden wird. 5. Neue Genera thecater Hydroiden aus der Familie der Lafoeiden und neue Species von Thecaten aus Japan. Von Dr. E. Stechow, München. eingeg. 8. September 1913. Bei der Bearbeitung des zweiten Teiles der Japanischen HydroiderJ" Professor Dofleins dehnte ich die früher für die Athecaten durch-geführte Revision des Hydroidensystems auf die Thecaten aus. Beson-ders die Revision der Familie der Lafoeidae ergab eine Anzahl neuer Gesichtspunkte, sowie die Notwendigkeit, drei neue Genera zu begründen. Eine besondere Familie der Hebellidae aufzustellen, wie Nutting und Fraser es wollen, erwies sich als überflüssig. Die Gat-tungen Hebella und Scandia gewinnen vielmehr dadurch eine ganz be-sondere Bedeutung, als sie die primitivsten Lafoeiden darstellen und der Ausgangspunkt einer langen Entwicklungsreihe sind, nicht nur für alle höheren Lafoeiden, sondern höchstwahrscheinlich auch für die Syntheciden. Die Syntheciden, nur aus den Genera Lytoscyphus, Syn-thecium und Hypopyxis bestehend, bilden eine scharf umschriebene Gruppe, die weder mit den Sertulariden noch mit den Campanulariden irgend etwas zu tun hat. Die Nachuntersuchung der aberranten Campanularia armata Pictet et Bedot 1900 ergab, daß dieselbe ein konisches Hypostom besitzt, also unmöglich bei Campanularia verbleiben kann. Ich stelle sie daher zu den Lafoeiden und nenne sie Bedotella zu Ehren von Professor Dr. M. Bedot. Bedotella n. g. (Stamm zusammengesetzt.) Theken gestielt, glockenförmig, unge-deckelt, ohne Basalraum, nur mit einem dünnen Diaphragma an ihrem Boden. Hypostom konisch. Nematophoren vorhanden, kugelig-gestielt, nicht röhrenförmig. Gonosom? Es scheint mir ferner unvermeidlich, ein neues Genus für zwei gedeckelte Cryptolaria-Arten aufzustellen, für C. geniculata des Challenger (A lim an 1888) und C. opercidata von Hawaii (Nutting 1906), für das ich den Namen Stegolaria vorschlage. Stegolaria n. g. (Hydrocaulus zusammengesetzt.) Theken röhrenförmig, mit einem zweiklappigen dachförmigen Deckelapparat, sessil, zweizeilig angeordnet,