492 befindlichen Höcker daher nicht so vollständig. Im übrigen ist auch maculatum durch die 1. Epimeren leicht von vallombrosae zu unter-scheiden. 19) A. canaliferum n. sp. In einem Laubbuschwalde bei Corpo di Cava sorrentinische Halbinsel) entdeckte ich 16. VI. 08 unter Laub und Kalksteinen 3 Erwachsene und 5 Jugendliche. Die Art schließt sich an A. rallombrosae an, ist aber, abgesehen von den schon oben ge-nannten Charakteren, auch durch ihren matten Rücken und die niedri-gere Stirnplatte ausgezeichnet. Inhalt: 1. Vorbemerkungen. 2. Subg. Armadillidium Verb. Sectio Typicae; Fortsetzung des Ubersichts-schlüssels im 9. Aufsatz. 3. Verwandtschaftliche Stellung der Gruppen. 4. Bemerkungen zu alten und neuen Arten. 12. VI. 1908. 5. Ein neuer Brachydesmus aus Höhlen Istriens. Von Dr. Carl Graf Atteins. (Mit 1 Figur.) eingeg. 17. Juli 1908. Von der Direktion des Klub Tomisti Triestini wurde mir vor längerer Zeit schon eine kleine Sammlung von Myriopoden übergeben, die von Mitgliedern des Klubs in Höhlen Istriens gesammelt worden waren und deren Erledigung sich leider lange verzögert hat. Es lagen mir folgende Arten vor: Lithobius leostygis Verh. Medvedova Jama. 30. Okt. 1904. Typhloiulus psüonotus Latzel. Hotinica 14. Aug. 04. Brachydesmus subterraneus Heller. Dimnice 10. Nov. 04. dimnicenus nov. sp. Dimnice 10. Nov. 04. und Hotinica 14. Aug. 04. Hier die Beschreibung der neuen Art: Brachydesmus dimnicenus nov. sp. Farbe weiß. 15 — 16 mm lang. 2,4 mm breit. Kopf zerstreut und fein behaart. Halsschild ziemlich schmal. Der Hinterrand ist dreimal sehr seicht eingebuchtet, in der Mitte und neben jedem Hintereck; letzteres ist stumpf zackig. Vorder-und Seitenrand bilden einen Bogen. Die Fläche hat 3 Querreihen flacher Beulen, die jede ein Börstchen tragen. Die Kiele sind horizontal oder beim ç? die vorderen sogar etwas in die Höhe gebogen, so daß ihr Seitenrand in gleicher Höhe mit der ge-wölbten Rückenmitte liegt. Sie gehören zum eckigen Typus. Der