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530 an den ihn durclibohrenden Kanal an. Den weiteren Verlauf des Xervenfortsatzes durch den Chitindorn oder eine Endigung in demselben konnte ich nicht ermitteln. Nach diesen Beobachtungen kommt den dornartigen Bildungen am achten und neunten Hinterleibssegmente der Myrmeleonidenlarven eine dojDpelte Funktion, die einer Tastborste und eines Drüsenhaares zu. Drüsenhaare kommen bei den Insekten oft vor, wobei es sich, nach den Beobachtungen einiger Autoren um recht verschiedene Secrete handelt. Eine Verbindung der Drüsen mit Tasthaaren, ähnlich wie ich sie hier bei den Myrmeleonidenlarven eben beschrieben habe, ist bei den Insekten, soweit ich es feststellen konnte, nicht beschrieben worden. Nur bei den Crustaceen, in der Copepodenfamilie Coryceidae, erwähnt Lang (S. Lehrb. vergi. Anat.j Chitinhaare, die zugleich als Tast-und Drüsenorgane gedeutet werden. 6. Beitrag zur Kenntnis der Sporozoenfauna Ostpreußens. Von L. We 11 m er, stud. rer. n t. (Aus dem Zoologischen Museum zu Königsberg i. Pr. ) eingeg. 3. Februar 1910. Der erste, der die Sporozoen der Arthropoden zum Gegenstand umfangreicher faunistischer Studien wählte, war Friedrich Stein in Prag, der in seiner Arbeit: »Über die Natur der Gregarinen« (1848) allein die Zahl der als Gregarinenwirte damals bekannten Insektenarten von 29 auf 68 erhöhte. Obgleich demnach schon Stein die Aveite Verbreitung dieser Parasiten nachgewiesen hatte, so interessierten die Arthropoden in ihrer Eigenschaft als Sporozoenwirte die zoologische Forschung der folgenden zwei Jahrzehnte fast gar nicht. Erst Aimé Schneider Avählte zum Ob-jekt seiner Untersuchungen (1873, 1875, 1882, 1883, 1885, 1886, 1887, 1892) wieder die Sporozoen der Arthropoden, und zwar vorzugsweise die der Insekten. Während Aimé Schneider sein Wirtsmaterial der Lokalfauna von Paris und Roscoff (Bretagne) entnahm, berücksichtigen Louis Léger undo. Duboscq bei ihren Untersuchungen (1892, 1893, 1896, 1898, 1899, 1900 — 1909) die den größten Teil unsres heutigen Wissens über Systematik, Morphologie und Entwicklungsgeschichte der Sporozoen repräsentieren, außer Paris auch Teile des südlichen Frankreichs. (Provence, Vallée de la Vienne et de la Loire, Marseille, Poitiers) und Algiers und würdigten außerdem die Myriopoden von Korsika und die Decapoden des Mittelmeeres spezieller parasitologischer Studien. Aus Amerika, und zwar aus den Vereinigten Staaten, sind durch

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Beitrag zur Kenntnis der Sporozoenfauna Ostpreussens

Zoologischer Anzeiger Leipzig 35: 530-534 (1910)

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