Üeber die gestielten Eier der Schlupfwespen VOD Prof. Dr. Th. H a r t i g. *) (Hierra Ta£ IV.) l_)ie weiblichen Geschlcchtätheilc der Aderflügler enden ohne Ausnahme in einem, iwbchen zwei hornigen Scheideklappen (Fig. 3. o.) liegenden Hülfsorgan zum Ablegen und Versenken der Eier io das Innere der Pflanzen oder thierischer Körper. Dies letztere, der eigentliche Legstachel, ist in den verschiedenen Gruppen der wespenartigen Insekten sehr verschieden gebildet, er tritt als Säge, Messer, Raspel, Harpune. Bohr, Stachel geformt auf, stimmt aber bei Allen darin überein, dals er aus zwei Haupt-glücken , einem oberen und einem unteren zusammengesetzt ist (Fig. 10. a. 6.), von denen das obere meist die Form einer nach unten geöffneten Röhre hat (Fig. 8.) und als Eileiter dient, wäh-rend das untere Stück, das eigentliche Organ zum Sägen, Ste-chen etc. stets seiner ganzen Lange nach gespalten und nur au der Basis verbunden ist. Daher theilt sich der Legstachel unter dem Prefsschieber meist in drei Borsten, von denen die dickere ausgehöhlte der Eileiter, die schmalen, plattenförmigen, an der Spitze gezähnten Borsten hingegen die beiden symmetrischeu Uäinen des unteren TLeils sind, welche ich mit dem Ausdruck Grälen bezeichne. Bei mehreren Blattwespen ist auch der Ei-leiter der ganzen Länge nach bis zur Basig gespalten, wo dann *J Als AoLündi<;un° meines zu Ostern 1S.37 im Vrrlage der Haude-Spener'scliea Bacliliaadtuug erscbeinemlen Werts über: die Aderflüg-ler Deuts clilands, mit besonderer Berüctsichliguni; ihres Larveo-Ktandes an<l ihres Wirkens in Wäldern und Gärten, liir Entomologen, W»ld. nnJ Gartenbesitzer bearbeitet, lle Abtheilnng: Blattwespen and llultnespen. ÜUt H Steindrucktafebi.