Beitrag zur Käferfamia Griechenlands. Sechstes Stück: Malacodermata, Cleridae, Pluüdae, Anobiadae von //. V. Kiesenwell er. Trib. Drilidae. ') Drihis flavescens Fabr. — Von Dr. Kraatz wurden mir zwei von Dr. Krüper in Griechenland gesamniclfe Slücke dieser Art niitgctIieiU, die beide, unter sich vollkommen übereinstimmend, von der gewöhidich vorkommenden Form sehr erheblich abweichen, vielleicht sogar eine besondere Art bilden, für die der Name //a-bellatus in Vorschlag gebracht wird. Die erwähnten griechischen Exemplare sind gröfser und besonders breiter als die mir bisher zu Gesicht gekommenen Stücke des ßuvcscens. Die Fühler sind ver-hältnifsmäfsig kürzer, aber viel stärker gekänmit, schon das drille Glied hat die innere Vorderecke zahnförmig ausgezogen, das vierte einen die Länge des Gliedes selbst bereits übertrefTeuden Ast, die Aesle der folgenden Glieder, besonders vom 6len bis lOten sind völ-lig doppelt so lang als die Glieder selbst, während bei Dr. JJave-sceiis die Fühler erst vom 4ten Gliede an gekämmt sind und die längsten Aeste die betrelTenden Glieder selbst nur um die Hälfte an Länge übertreffen. Das Ilalsschild ist ferner bei der griechischen Form beträchtlich breiter, dichter und stärker, namentlich an den Seiten sehr dicht und runzlig punktirt. So auffallend diese Unter-schiede scheinen, zumal sie bei beiden mir vorliegenden Exempla-ren gleichmäfsig vorhanden sind, so liegt doch die Annahme nicht fern, dafs man es hier nur mit besonders kräftig entwickelten Stük-') Diese Tribus, die hier eingeschaltet werden mag, wäre eigentlich vor den Melyriden abzuhandeln gewesen.