Monographie der Gattung Canthon von E. V. Harold in München. Ca nthon Hoffmanns egg. Wiedem. Zool, Mag. 1817. I. p. 38. Scarabaeus Drury, Oliv., Fabr. — Ateuchus Fabr., Latr., Say, Germ. — Coprobius Latr., Dej. — Coeloscelis Reiche. — Tetraechma Blanch. Corpus alaium, convexum, ovale. Anlennae 9-articulatae. Ocu-lorum pars superior nimu/a, angustato-ovalis. Caput clypeo bi-vel pluridentalo^ verlice mutico. Scuteltum nutlum. Pygidium liberum. Mesosfernum brevissimum, a metaslerno sutura reclilinea divistim. Pedcs sat elongali; tibiae anlicae verstis apicem sensim dilaiaiae, extus fridentalae., posticae simplices^ inierdum arcualae; iarsi po-stici compressi, articulis latis, longitudine fere aequalibus., primo non elongalo. Der Körper ist mehr oder weniger, meist aber ziemlich regel-mäfsig von kurz, eiförmiger Gestalt, dabei ziemlich gewölbt und auf dem Rücken, besonders den Flügeldecken, öfters etwas flach-gedrückt. Der Scheitel ist stets flach und unbewaffnet, also weder mit Höckern noch mit Querleisten versehen; der obere Abschnitt der Augen ist klein, von verschmälert ovaler Form. Das Kopf-schild ist in der Mitte mit zwei oder auch vier Zähnen versehen; in ersterem Falle sind diese Zähne immer stumpf und von dreiecki-ger Gestalt; bei vier Zähnen, und zwar je deutlicher dieselben ent-wickelt sind, erscheinen die mittleren in der Regel schmäler und länger, während die daneben befindlichen Ecken — die Nebenzähne — immer eine breitere, mehr dreieckige Form zeigen. Da auch die Wangen au der Stelle, wo sie vom Kopfschilde durch einen mehr oder minder deutlichen Einschnitt abgesetzt sind, ein kleines Eck bilden, so zeigt sich der vordere Kopfrand manchmal deutlich Berl. Entomol. Zeitschr. XU. 1