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Mittlie ilniigen fler sdiweiz. entoffloloö. GesellscMIt Bd. 9. Heft 7.] Redigirt rcn Dr. Stierlin in Schaffhausen. [April 1896. Das Recht der Uebersetzung-in fremde Sprachen behält sich der Verein vor. Die schweizer. Arten der Perlidengattung Dictyopteryx. Yon Dr. F. Ris. Die vortreffliche Monographie der Perliden von Pictet, welche die aus der ganzen Welt bekannten Arten enthält, datirt aus dem Jahre 1841. Alles was bis in die allerneueste Zeit über die Perliden unseres Landes geschrieben ist, steht im "Wesentlichen auf dem Standpunkte dieses Werkes. Dies ist begreiflich, denn die grossen und auffallenden Formen sind dort schon in nahezu erschöpfender Weise behandelt, und die kleinen, deren Auseinandersetzung dem Standpunkt der damaligen Zeit entsprechend manches zu wünschen übrig lässt, erschienen so schwierig, dass sich niemand recht daran wagen mochte. Die zusammenfassenden Arbeiten von Brauer (Neuroptera austriaca 1857), Meyer-Dür (diese Mitth. Bd. lY. 1874), Schoch (ibid., Fauna helvetica 18.85), Rostock (Neuroptera germanica, Zwickau 1888) stehen alle auf dem Pictet'schen Standpunkte. Einiges wesentlich Neue bringt erst die bemerkenswerthe kleine Arbeit von Albarda über die Gattung Taeniopterys (Annales de la Soc. Ent. de Belgique, t. 33, 1889), und einen weitern besonders bemerkenswerthen Fortschritt bedeutet die überaus sorgfältige Untersuchung der Gattung JSfemura durch Mr. K. J. Morton („Palaearctic Nemourae", Transact. Ent. Soc. of London 1894, p. 557 ff., Tab. 13 u. 14) ; der Yersuch, den Mr. Morton hier ge-macht hat, die Structur der männlichen Genitalapparate zur Unterscheidung der Arten zu benutzen, ist durchaus gelungen und damit für eine der schwierigsten Gruppen der Perliden Pictets Werk weit überholt; die schweizerischen Arten sind in dieser Arbeit eingehend berücksichtigt, da Mr. Morton reich-liches Material aus Mr. Mac Lachlans und aus meiner Sammlung vorgelegen hat. Eine Neubearbeitung auch der andern schweizerischen Perliden ist durchaus erwünscht, und ein kleines Stück an die-selbe soll diese Arbeit beitragen, welcher wo möglich mit der Zeit weitere über die andern Gattungen folgen sollen. Das Neue, was sie bringt, ist hauptsächlich die Abscheidung einer noch unbeschriebenen Art, die zwar bisher den Sammlungen nicht fehlte, aber nicht erkannt worden ist. Ich habe es in-Mittheilungen der Schweiz, entom. Gesellschaft. Bd. 9. Heft. 7. 20

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Die schweizer. Arten der Perlidengattung Dictyopteryx

Ris
Mitteilungen der Schweizerischen Entomologischen Gesellschaft 9: 303-313 (1896)

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