396 mantìas maeotica Ostr., eine Bewohnerin der Limane des Schwarzen und des Asowschen Meeres. Hervorzuheben wäre noch ihre Angewohnheit, sich am Tage in den Bodenschichten in einer Tiefe von 2 — 12 Fuß aufzuhalten, doch läßt sich einstweilen schwer angehen, ob dies durch das Bestreben der Meduse erklärt werden kann, die an Salzgehalt ärmere Oberfläche des Wassers zu vermeiden, oder aber eine Folge der nächtlichen Lebens-weise darstellt. Caspionema pcdlasi n. sp. ist das erste Beispiel einer Meduse aus einem abgeschlossenen Wasserbecken. Ihre Anwesenheit im Kaspischen Meere läßt sich durch die Ge-schichte dieses Gewässers erklären, welches sich in der mäotischen Epoche von dem pontischen Bassin abgetrennt hat und bis zum heutigen Tage eine Eeihe mariner Formen in seiner Fauna beibehalten hat. Astrachan, den 3. XII. 1911. 7. Adenomeris und Gervaisia. (Über Diplopoden, 52. Aufsatz.) Von Karl W. Verhoeff, Pasing bei München. (Mit 7 Figuren.) eingeg. 5. Februar 1912. Unter dem Titel »Nouveau genre de Glomeroidea«, Bulletin de la socie'té d'histoire naturelle et des sciences biologiques de Toulouse, t. XLII, N. 1, 1909, p. 29—32, veröffentlichte H. Eihaut die ein-gehende und von 13 Abbildungen begleitete Beschreibung der höchst merkwürdigen Adenomeris n. g. hispida Eihaut, welche vom Autor und Brölemann in den Basses-Pyréne'es und Haute -Garonne entdeckt wurde. Der Liebenswürdigkeit Prof. Eibauts verdanke ich die Mög-lichkeit, diese Gattung selbst zu untersuchen auf Grund einer An-zahl Individuen , welche ich von ihm erhalten habe. Adenomeris zeigt zu den Familien der Glom eride n und Gervaisiiden so eigentüm-liche und nach beiden Eichtungen gehende Beziehungen, daß sie eine besondere Besprechung verdient. Schon das Adenomeris-Bru.stsch.iia. (Fig. 1) kann als Beleg hier-für herangeholt werden. Das Schisma, dessen hinteres schmäleres Stück in Fig. 3, seh im Profil zu sehen ist, weist einen Verlauf und das Hyposchismalfeld (lisch, Fig. 1) eine Erstreckung auf, wie ich sie von keiner Glomeriden-Gattung kenne. Ich verweise namentlich auf meine Abhandlung in den Nova Acta, Halle, 1910, wo auf Taf. I vorgeführt sind in Fig. 1 das 6r/omem-Brustschild , Fig. 2 das von Geoglojneris, Fig. 3 von Glomerettina, Fig. 4 von Olomeridella und Fig. 5 von Typhlo-