Kaiip: lieber die Chaetodontidae. 133 der weichen Analslrahlen und erstreckt sich nicht bis zum Rücken , während bei planifrons Brust , Bauch und Seiten deutlich gelblichbraun sind. Ist die Angabe des Vaterlan-des Surinam richtig, so scheint es mehr als wahrscheinlich, dass die zwei Arten des Münchner Museums ebenfalls aus den süd-amerikanischen Meeren stammen. Heber die Chaetodoutidae. Von Prof. J. Raup. Die ünlerlamilie Chaetodontinae der Familie Chaelo-donlidae besieht grösstentheils aus dem Genus Chaetodon, wie es Cuvier und Valenciennes aufgel'asst haben wollten. Dieses Genus umfasst 61 Arten , die man genau untersuchen muss , um einzusehen , dass sie kein einziges Genus, sonders dass sie vielmehr Glieder von verschiede-nen Genera sind. Ehe ich an die Ausscheidung der ]\o-minalspecies gehe, sind vor allen Dingen folgende drei Arten zu entfernen : Die erste Art ist Ch. strigfatus Lanjjs-dorf, aus welcher ich das Genus Therapaina bilde, das ich durch grosses Auge, deutlich gezahneilen Präoperkel, hohe Dorsaldornen ohne Schuppenbekleidung, deutliche schwach gebogene Lateral bis zur Schwanzflosse reichend, charak-terisire. Die zweite Art ist Ch. Kleini Bl. t. 218. Herr Professor Peters schrieb mir, dass er den Chaetodon Klei-nii Bl. für idenlisch mit melaslomus Bl. und Schneider halle, und dass sich von letzterem zwei Exemplare, ein grösse-res und kleineres , noch in der Bloch'schen Sammlung be-linden, wovon das kleinere mit dem Namen Kleinii bezeich-net sei. Da es nur halb so gross als die Bloch'sche Ab-bildung ist, so passt es nicht zu derselben. Die Abbildung von B loch ist genauso gross wie die, welche Klein von seinem Rhombotides dentatus, Taf. X. lig.2 gegeben und es ist daher wahrscheinlich, dass Bloch das