çAd hinein. Auf dem Tarsus befindet sich eine einfache Reihe von Tricho-bothrien. Die Härchen nelwnen aber nach dem proximalen Ende hin nicht regelmäßig an Grc'iße ab. Von den Simonschen Familien konnte ich nach Durchsicht des neu für das Museum eingegangenen Materials noch Vertreter der Pro-didomidae und der Platoridae untersuchen. Die ersteren reihen sich den Tubitelae, die letzteren den Laterigradae an. In meinem System bleibt also nur noch die Stellung der Hadrotar sidae und der Ammoxenidae ungewiß. Zu den Tubitelae gehören nach der jetzigen Fassung die Simon-schen Clubionidae, Zoropsidae, Drassidae, Prodidomidae und einige wenige Zodariidae (vgl. meine früheren Ausführungen). Den Polytrichiae verbleiben die Pisauridae, die Lycosidae, die Oxyopidae, die Seno cui idae und die Gattungen Ärgi/roneta, Calamistrula und Tengella. 5. Beiträge zur Kenntnis des Herzens der Mallophagen. Von Leopold Fulmek. (Wien). (Mit 1 Figur.) eingeg. 28. November 1905. Von meinem hochverehrten Lehrer, Prof. Grobben, auf die Anatomie der Mallophagen hingewiesen, untersuchte ich zunächst das Herz bei mehreren Formen dieser Gruppe. Während Giebel in seinen »Insecta epizoa« (1874) die Untersuchung des Rückengefäßes bei Feder-lingen und Haarlingen wegen der großen Schwierigkeiten der Beob-achtung mit dem Satze übergeht, daß diese ohnehin zu keinen von den übrigen Insekten abweichenden Resultaten führen dürfte, gebührt un-streitig Wedl (1855) das Verdienst, zuerst darauf hingewiesen zu haben, daß beim Rückengefäß von Menopon 'pallidum ein hinten gelegener, besonders kontraktiler Teil — das eigentliche Herz — und ein vorderer, mehr gefäßartiger Abschnitt — die Aorta — zu unterscheiden sei. Auch aus den Erörterungen Ley digs, der in seinem Lehrbuch der Histologie (1857) die Abbildung We dis und dessen sich daran knüpfende weiteren Deutungen berichtigt, sowie aus Kramers (1869) Angaben bei Lipeurus jejunus geht hervor, daß der als das eigentliche Herz zu bezeichnende Teil des Rückengefäßes bei den Mallophagen sehr verkürzt und nur auf die hinterste Abdominalregion beschränkt ist, was ich durch meine bisherigen Untersuchungen an Lipeurus baculus, Goniocotes compar, Trichodectes subrostratus ^ Gyropus gracilis und einer Nirmus sp. voll-kommen bestätigt finde. Um von vornherein jedem Mißverständnis vorzubeugen, das in der Verwendung der Bezeichnungen »Herz« und »Rückensrefäß« bei den