Ueber die madagascarischen Dytisciden des Königl. entomologischen Museums zu Berlin. Von H. J. Kolbe, Museums -Assistent in Berlin. Es heisst einem doppelten Zwecke genügenj wenn von irgend einer Thiergruppe irgend eines faunistischen Gebietes das gesammte Material eines Museums in einem Bilde zusammengestellt und dem entomologischen Publicum vorgeführt wird: zum ersten gewinnt der Aussenstehende einen Einblick in die Schätze des Museums; zum anderen wird die Verarbeitung des reichhaltigen Museumsmate-* rials in dem gedachten Sinne ein anschauliches Bild von der betreffenden Fauna liefern, welches, in wissenschaft-lichem Zusammenhange, einen interessanten Anblick von dieser Fauna gewährt. Eine solche Arbeit ist immer von grossem wissenschaftlichen Werthe für die Zoogeographie überhaupt, wie für die eventl. Eigenthümlichkeit des Faunengebietes im besonderen. Leider sind dergleichen faunistische Werke, zumal entomologische, noch selten oder jm gegebenen Falle meist sehr wenig vollständig. Auch die vorliegende Arbeit ist ohne Zweifel noch entfernt von einer Erschöpfung der DytiscidenfaunaMadagas-