Neue Arten der Chalcidideiigattungen Episteiiia Westw., Aepocerus Mayr und Podagrion Spin. Von Embrik Strand. Epistenia hella Strand n. sp. Ein $ von : Peru, Pacliitcafluß. Von E. quadri plag i ata Wlk. (Amazon.) leicht dadurch zu unter-scheiden, daß der Kopf breiter als Thorax ist, Antennen einfarbig schwarz, Flügel subhyalin mit braunem. Geäder und einem einzigen, längsverlaufenden, höchst undeutlichen bräunlichen Schatten durch die Mitte. Von der ohne Vaterlandsangabe beschriebenen E. ania Wlk. ebenfalls durch die einfarbigen Fühler usw. abweichend. Wohl am nächsten mit E. hasalis Wlk. von Tapayos (Brasilien) verwandt, aber die Suturen des Thorax sind nicht von der Umgebung abweichend gefärbt und ebenso wenig die Spitze des Abdomen usw. — Kopf und Thorax blau, Gesicht grünlich, Scutellum purpurschimmernd; das erste Rückensegment sehr glatt und stark glänzend, prachtvoll goldig-bronzefarbig glänzend; die beiden folgenden Segmente matt, mit sehr groben Punktgruben, und ganz schmaler, glatter, aber wenig glänzender Hinterrandbinde, purpurblau gefärbt; die folgenden Segmente schwarz mit ganz schwachem Purpurschimmer ; an den Seiten sind die Segmente in der Basalhälfte blau, in der Endhälfte grün, der Bauch schwärzlich, und ebenso die Spitze des Abdomen. Beine rot, die Coxen II imd III grün-blau, Tarsen II — III in der Basalhälfte heller, am Ende dunkler als die übrigen Glieder. Augen schwarz. Tegulae rötlich. — Die Spitze des Bohrers ist von oben sichtbar. Das Gesicht ist der Länge und Quere nach gleichmäßig gewölbt. Augen in der oberen Hälfte innen sub-paralell, in der unteren nach unten divergierend. Der Knopf des Radius recht deutlich, eine schräg nach vorn und außen gerichtete Ecke bildend. Körperlänge 8, Flügellänge 5,5 mm. Aepocerits nüidiventris Strand n. sp. Ein $ von Amazonas, Obidos I. 1906 (Duck e). Weicht von der Gattungsbeschreibung dadurch ab, daß die hinteren Ozellen von den Augen weiter als von der vorderen Ozelle entfernt sind, die Stimlängsgrube ist so tief, daß der Schaft beider Fühler darin offenbar ganz eingebettet werden kann und ,, unmittelbar hinter den Fühlergelenken" ist ein ,, kürzeres oder längeres Längskielchen" nur ganz schwach angedeutet. Der Kopf nach unten und ein wenig nach hinten gerichtet. Bewimpert ist im Vorderflügel nur der Saum, der Margmalabschnitt des Vorderrandes trägt aber feine und ganz kurze