Bestimmungstabelle der palaearktischen Helopinae. (Col. Tenebrionidae.) Von Edmund Reitter. I. Teil. Vorliegende Bestimmungstabelle wurde im letzten Kriegsjahre mit Hilfe des reichhaltigen Helopinen-Materials des Herrn Prof. Adrian Schuster in Wien zum grösstcn Teil zu Stande gebracht. Die zahlreichen noch vorhandenen Lücken fehlender Arten zwangen mich, diese Arbeit unabgeschlossen ruhen zu lassen. Erst nach vielen Mo-naten erhielt ich aus dem Deutschen Entomologischen Museum in Berlin-Dahlem das einschlägige Material aus den Sammlungen von Dr. v. Hey den, Dr. Kr a atz, Letzner, Rotten berg und K 1 1 z e , das mir von grossem Nutzen war. Störend war der Umstand, dass ich die Berliner Sammlungen erst nach einer längeren Ruhepause und nach Bearbeitung von Prof. Schusters Material studieren konnte, wobei mir auch dessen Helo-pineu nicht mehr zur Hand waren, da sie Prof. Schuster wegen seiner häutigen Determinationen nicht länger c: tlielireu konnte. Nach-träglich sah ich auch das Material von meinem Freunde G e b i e n in Hamburg. Leider war auch der Verkehr mit Ungarn unterbrochen. In Budapest befindet sich meine sehr reichhaltige Sammlung, darunter eine grosse Anzahl Typen von mir beschriebener Helopinen, welche auf die neuen Merkmale nicht nachgeprüft werden und demnach im System keinen sicheren Platz finden konnten, was für die ordentliche Ausge-staltung meiner Arbeit leider ein Hindernis blieb. Einige neue, leichter kontollierbare Eigenschaften wurden von mir zur Trennung von Artengruppen (Untergattungen) herangezogen, die es gestatten, die zahlreichen Arten in weniger umfangreiche Kom-plexe zu zerlegen, wodurch die Bestimmung an Sicherheit gewann, ob-gleich sie in vielen Fällen noch immer nicht leicht genannt werden kann. Herzlichen Dank sage ich an dieser Stelle den Herren Gebien. Schenkung und Schuster für die gütige Ueberlassung ihres Helopiiien-Materiäls; auch Dr. Fl e i s c he r -Brunn für Einsendung dubioser Arten. Wiener Entomologisclie /JeitHug. 39. Bii., H«ft 1—4 (30 Mniz 1928).