\'^hnàï Wiüs«: Zur Morphologie und Systematik der Hemipteren I. Von Alb. Tullgren. 1. Über das Vorkommen von s. g. Trichobothrien bei Hemiptera— Heteroptera und ihre mutmasslichie Bedeutung für das Heteropterensystem. Mit II Figuren in der Text. Im vorigen Jahrgange der »Entomologisk Tidskrift» (1917, p. 240 u. f.) steht ein interessanter Aufsatz von H. J. HAN-SEN über die s. g. Trichobothrien und ihr Vorkommen unter den Arthropoden: »On the Trichobothria (»auditory hairs») in AracJinida, Myriopoda, and Insecta, with a summary of the external organs in Arachiida». In denselben berichtete der Verfasser über das Vorkommen dieser eigentümlichen Sinnes-haare unter den verschiedenen Arthropodenordnungen, besprach ihre systematische Bedeutung und diskutierte auch die bishe-rigen Hypothesen über ihre Funktion. Von 1883, da Fr. Dahl diese Haare bei den Spinnen entdeckte (siehe: »Über die Hörhaare bei den Arachnoideen»; Zool. Anzeiger, Vol. 6, p. 267 — 70), bis 1905 glaubte man, dass die Trichobothrien nur bei den Spinnentieren und den Tausendfüssern vorhanden seien, aber letztgenanntes Jahr beschrieb F. SlLVESTRl [^T/iysanura» ; Zool. Jahrb. Suppl. Bd. VI, p. 773 — 806) Sinneshaare, »sensilli», die er auf den Antennen und Cerci verschiedener Thysanuren entdeckt hatte, Haarformen, die zweifelsohne mit den Trichobothrien der Arachniden morphologisch gleichwertig waren. Nach Han.SEN bezeichnete diese letztgenannte Entdeckung den einzig bekann-Entomol. Tidskr. Arg. jg. Haft. 2 (igiS). ~^ 13115 8