Notizen zur Schlupfwespensammlung des schwedischen Reichsmuseums. Von A. Roman. Auf den folgenden Seiten werden den Ichneumonologen einige Resultate vorgelegt, die während des Ordnens der ausserskandinavischen Schlupfwespen im Stockholmer Museum entstanden sind. Dieses Material ist bis in den letzten Jahren unbeachtet und zerstreut gewesen, weshalb das Zusammen-stellen und die teilweise Bestimmung desselben viel Zeit er-fordert hat. Nach Beendigung dieser Arbeit nimmt die, die Familien Ichnewnonidœ, Agriotypidœ, Evaniidœ, Pelccinidcc und Braconidœ umfassende Sammlung, 57 grosse Schubla-den mit sechsreihiger Aufstellung der Arten in Anspruch. Die Exemplare sind z. Teil sehr alt, den Sammlungen ScHÖNHERRS und Paykulls entstammend, die meisten wur-den jedoch in neuerer Zeit gesammelt. Am reichlichsten ist die afrikanische Fauna, dank den Einsammlungen J. WAHLBERGS und denen des gegenwärti-gen Intendanten, Prof. Dr. Yngve SjöSTEDTS, vertreten. Er-sterer hat das südöstliche Afrika (»Caffraria»), letzterer das Kilimandjaro-Gebiet und Kamerun untersucht. Aus Süd-westafrika hat De Vylder, aus Kongo, Gabun und Sierra Leone haben mehrere Sammler, darunter der schwedische Kongomissionär Laman, aus Nubien und Ägypten endlich hat Hedenborg Material geliefert. Der letztgenannte Reisende sammelte jedoch hauptsächlich im östlichen Mittelmeergebiet, besonders auf Rhodus und in der Gegend des Bosporus,