EINE NEUE CASSIDE AUS BIRMA. vox Dr. fRANS Spaeth. Sindiola (Aspidomorpha) parallelipennis n. sp. cf : Oblongo- ovnta, sat convexa, nitida, luteoflavo, elytris macula parva com- inuni in medio vittaque in disco exteriore longitudinali, ante apicem ad suturam ducta et pone medium ramulum in protectum emittente nigris; prothorax haud transverso-ellipticus, latitudine vix dimidio brevior, angulis late rotundatis, supra remote et obsolete puncta- tus; elytra prothorace dimidio latiora, humeris late rotundatis, sat prominentibus, latitudine fere duplo longiora, basi minime retusa nee gibbosa, profunde, minus regulariter punctatostriata, intersti- tiis laevibus, augustis, 2 et 4 magis elevatis; protecto convexo intus deplanato, extus deflexo, marginato, punctis sat crassis nee profundis obsito. Long.: lo'"'"-, lat. y'"'"- Hab.: Eirma. Länglich viereckig, glän- zend, gelbroth mit schwarzer Zeichung der Flügeldecken. Kopfschild dreieckig, massig hoch über die Stirne erhaben, ohne Stirnlinien, glatt, glänzend, in der Mitte mit einem seichten Grübchen. Füliler bis zu den Schulterecken reichend, kräftig; das 3. Glied ■ um die Hälfte länger als das 4. und mehr als doppelt so lang als das 2,; Halsschild ziemlicli klein, schwach quer-elliptisch, am Vorderrand viel stärker als am Hinterrand gerundet, so dass die vollständig verrundeten Ecken hinter der Längsmitte liegen; die Überseite ist glänzend, mit sehr feinen und zerstreuten Pünchtchen besetzt; das durch eine seichte Bogenlinie abgesetzete breite Vordach ist flach ausgebreitet. Schildchen gleichseitig dreieckig. Die pa- rallelen Flügeldecken sind fast zweimal so lang als breit und um die Hälfte breiter als der Halsschild; die Schulterecken siad breit verrundet, treten weit vor das Schildchen nach vorne vor und ebenso seitlich über die von ilinen im rückwärtigen Teile I 112 ENTOMOLOGISK TIDSKRIFT I903. eingeschlossenen Halsschild-Ecken hinaus; die Scheibe ist stark 2;e\völbt, tief, weniger regelmässig punktiert-gestreift, die Zwischen- räume sind schmäler als die Punkte, gewölbt, glatt, der 2. und 4. rippenförmig erhöht, die äusseren durch die hohen Quer- brücken der tiefen Punktgruben unterbrochen und undeutlich; der 2. sendet zur Höckerstelle einen dicken Ast; vor diesem ist das Basaldreieck eingedrückt, ohne dass ein eigentlicher Höc- ker vorhanden ist; die 10. Punktreihe mit tiefen Gruben; das von derselben abgesetzte Seitendach ist sehr stark gewölbt, so dass es vorne in seinem innen Teil fast horizontal ist, aussen aber sehr steil abfällt; vor und hinter der Schulterbeule und neben der Seitendachbrücke ist es innen tief eingedrückt; es ist mit ziemlich groben, aber seichten Punkten besetzt. Die schw^arze Zeichnung der Flügeldecken besteht aus einem sehr schmalen î3asalrand, der vom Schildchen bis zur Schulterbeule reicht, einem grösseren gemeinsamen, aber durch die erste Punkt - reihe beiderseits durchbrochenen Flecke hinter der Höckerstelle, je einem sehr kleinen Punkte auf dem i. Zwischenräume weiter hinten und einer breiten Längsbinde am Aussenrande der Scheibe; sie beginnt hinter der Schulterbeule, reicht daselbst von der 6. bis zur 10. Punktreihe, verbreitert sich in der Mitte für ein kurzes Stück bis zur 4. Punktreihe, wendet sich vor der Spitze zur Naht, längs deren sie schmal zur Spitze geht; hierbei bleibt aber anfangs noch der Nahtkiel hell ; nach aussen entsendet sie hinter der Mitte einen Ast auf das Seitendach. Die vorliegende Art weicht von allen bekannten Aspidomorphen durch die parallelen Flügeldeckeg, deren Schulterecken tief buchtig vorgezogen sind und die den kleinen Halsschild bis zu seinen Seitenecken umschlissen, ferner durch den erhabenen, aber mit abrerundeten Kanten abfallenden Kopfschild sehr bedeutend ab; ich errichte auf sie das Subgenus Sindiola. Das Proster- num ist vor den \''orderhiiften gewölbt, an der Basis lanzettförmig mit einem seichten Mittelgrübchen ; der Vorderrand lallt an den Seiten sanft ab. Die Klauen haben innen 4, aussen 2 Kammzähne; din Schienen sind aussen nicht gefurcht. Der Penis des q^ ist der Spitze nach vorne umgebogen, querabge- stutzt, zu beiden Seiten der Abstuizung leicht ausgerandet. Von dieser interessanten Art wurde mir von Herrn Professor D;r Yngve SjösTEDT ein cT aus dem Stockholmer Reichsmuseum zur Beschreibung mit- geteilt; dasselbe trägt die Etiquelten > Birma-TARNlERy.