Sitzung vom 10. März 1903. 129 des Bauches, Rand und Rücken des Hinterleibs nebst den Flügeldeclien schmutzig gelblich. Ein grosser verloschener Fleck auf der Hiuterhälfte des Coriums schwärzlich, die schwarze IMembran an der Basis der äusseren Zelle be-rührend. Coriumspitze mit dem angrenzenden basalen Saum der Membran und die Inuenhälfte der Membrannaht gelb-lich. Bindenartige Randflecke des Hinterleibs (oben und unten) verloschen schwärzlich. Fühler schmutzig gelbbraun. Länge 8 mm, Schulterbreite 2V2 mm. — Nord-Kamerun (Johann Albrechtshöhe). ^) Herr C. BÖRNER sprach über neue altweltliche Collembolen, nebst Bemerkungen zur Systematik der Isotominen und Entomobryinen. Im Laufe der letzten IV2 Jahre hat meine Collembolen-sammlung einen reichen Zuwachs an Collembolen erfahren, unter denen sich eine Reihe neuer Arten befindet; durch meine Uebersiedelung an das hiesige Zoologische Museum wurde es mir ferner ermöglicht, unter den der entomo-logischen Sammlung angehörenden Collembolen mehrere neue Formen, die z. T. besonderes systematisches Interesse beanspruchen, aufzufinden; sie alle möchte ich der Oeffent-lichkeit nicht länger vorenthalten. Neben der vorläufigen Diagnosticirung der neuen Arten und Abarten füge ich dann noch einige wenige Bemerkungen über die nähere Eintheilung der Isotominen und Entomobryinen bei. Die hier neu beschriebenen Formen stammen aus Deutschland (von Herrn Professor F. Dahl, meinen Freunden Dr. G. Enderlein, K. Grünbekg und mir ge-sammelt), Galizien (sie verdanke ich der Liebenswürdigkeit des Herrn Oberförsters F. Schills [Rytro]), Trans kau kasien (mir freundlichst von Herrn Dr. R. Heymons übermittelt), Deutsch-Ostafrika (gesammelt von Dr. Fülleborn), Fiji-Inseln (gesammelt von Dr. B. Friedländer) und Italien nebst Sizilien (von mir im Frühjahr 1902 gesammelt). ') Die Typen von Cerüocus karschi und Cenirogonus ochreipennis sind im Berliner Museum für Naturkunde, die der übrigen Arten in der Sammlung des Verfassers.