8 Von der Fischhaut entfernt, schwimmen die Thiere im Wasser ziemlich schnell herum , jedoch setzen sie sich bald zu Boden, kriechen eine Zeit lang herum, stellen dann alle Bewegungen ein, um bald darauf zu Grunde zu gehen. Characteristisch sind die Be-wegungen dieses Thieres beim Schwimmen. Sich um seine Längs-achse drehend, schwimmt es gewisse Zeit vorwärts, macht dann plötzlich Halt; dreht sich dann schnell einige Male, das hintere Ende als Fixierpunct dienend, kreiselartig um sich selbst, um dann wieder weiter zu schwimmen. 3. Bemerkungen zu der Arbeit des Herrn Basset-Smith: „A Systematic Description of Parasitic Copepoda found on Fishes, with an Enumeration of the known Species'". Von Franz Poche, Wien. eingeg. 16. September 1902. Im Verlaufe einer größeren zoogeographischen Publication, die ich seit einigen Jahren vorbereite, kam ich dazu, mich u. A. ein-gehender mit der soeben genannten Arbeit des Herrn P. W. Bas set-Smith (Proc. Zool. Soc. London, 1899, p. 438—507, T. XXVI) zu be-fassen. Schon ihr Titel muß Befremden erregen. Denn daß bei einer systematischen Beschreibung einer Thiergruppe die zu beschreibenden Arten auch genannt, also »aufgezählt« werden müssen, ist ja von selbst einleuchtend. Was soll also der Zusatz: »mit einer Aufzählung der be-kannten Arten«, oder, wenn derselbe nothwendig ist, wie ist dann jener erste Theil des Titels zu verstehen ? — Ein Blick in die Arbeit stimmt freilich die auf diesen gegründeten Erwartungen weit herab. Denn Herr Basset-Smith giebt uns keinesweges eine Beschreibung der Arten, sondern characterisiert nur die Gattungen etc., während er jene bloß aufzählt und die darauf bezügliche Litteratur sammt der Synonymie, den Aufenthaltsort und die Verbreitung derselben angiebt — oder richtiger gesagt, es war seine Absicht, das zu thun. Und wäre es ihm nur einigermaßen gelungen, dieselbe zu verwirklichen, so wäre seine Arbeit eine sehr anerkennenswerthe Leistung gewesen. So aber strotzt sie von üngenauigkeiten , Irrthümern und groben Fehlern jeder Art, und weist überdies so zahlreiche und große Lücken auf, daß man nur Jedermann davor warnen kann, sie anders als mit größter Vorsicht oder gar, wie Herr Basset-Smith meint, als Basis für weitere Forschungen zu benutzen. Wenigstens eine Anzahl dieser Fehler wieder gut zu machen, ist der Zweck der nachfolgenden Seiten. Ich betone jedoch, daß eine auch nur annähernde Vollständigkeit in dieser Hinsicht weder erreicht noch angestrebt ist; denn da wäre es
Bemerkungen zu der Arbeit des Herrn Basset Smith: "A Systematic Description of Parasitic Copepoda found on Fishes with an enumeration of the known species"