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216 zustande. Unter dem Epithel des Grübchens, wie auch um beide End-därme herum, finden wir auch auf diesem Stadium noch reichlich das Regenerationsgewebe vorhanden, welches auch zwischen die Muskel-bündel eindringt und dünne Ausläufer auf eine weite Strecke von der Wundstelle ausschickt. Obwohl ich nun bei Hirudineen, die vor 4 Monaten das abge-schnürte Hinterende verloren haben, keine Neubildung von Segmenten nachweisen konnte, was neuerdings im engeren Sinne des Wortes als echter Regenerationsprozeß aufgefaßt wird, so ist es mir jedenfalls durch die Feststellung eines vollkommenen Wundverschlusses und die Procto-däumbildung gelungen, zweckmäßige, das weitere Leben ermöglichende Reparations-und Regulationsvorgänge nachzuweisen, die die allgemein herrschende Ansicht, die Hirudineen seien regenerationsunfähig, ge-wissermaßen ändern werden; dabei will ich hier bemerken, daß es verff üht wäre, zu behaupten, ob bei Hirudineen, die länger als 4 Monate gezüchtet werden, es nicht zu einer Segmentbildung kommen würde. Das gute Ertragen des Verlustes verhältnismäßig großer Körper-abschnitte, wie auch das Zustandekommen eines definitiven Wund-verschlusses, der im allgemeinen alle weiteren Regenerationsvorgänge einleitet und ermöglicht, haben, wie ich meine, ihren Grund in der Anwendung des Durchschnürungsverfahrens, welches dem Abschneiden von Segmenten bei Tieren, bei denen die Wundheilung eine geraume Zeit erfordert, in vielen Bedingungen überlegen ist: Erstens gewährt es dem Tiere genügende Zeit ein Regenerationsgewebe auszubilden, welches nach dem Abfalle des abgeschnürten Teiles die Wunde verschließt, zweitens macht es jeden Blutverlust vollkommen unmöglich. Blut-verlust aber und Wundinfektion bei langdauernder Wundheilung scheinen vor allem bei mittels Messer operierten Hirudineen die Ur-sachen ihres schnellen Absterbens zu sein. Die einstweilen ziemlich lückenhaften Angaben über die Re-gulationsvorgänge der Hirudineen werde ich durch weitere Studien zu ergänzen trachten. Lemberg, im Juli 1907. 3. Verzeichnis der bis jetzt bei Marburg von Prof. Dr. H. Zimmermann aufgefundenen Spinnenarten. Von Embrik Strand (Berlin). eingeg. 2. August 1907. Der durch seine erfolgreiche Erforschung der Spinnenfauna der Oberlausitz und Nassaus bekannte Prof. Dr. Zimmermann hat, seitdem er nach Marburg a. L. übergesiedelt war, auch dort seine Tätigkeit fort-gesetzt und, wie aus dem folgenden ersichtlich ist, eine reiche Anzahl

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Verzeichniss der bis jetzt bei Marburg von Prof. Dr H. Zimmerman aufgefundenen Spinnenarten

E Strand
Zool. Anz. 32: 216-243 (1907)

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