144 Beiträge zur Kenntuiss DER BIOLOGIE UND DER SYSTEMATISCHEN VERWANDTSCHAFT DER CONOPIDEN VON Dr. J. C. H. DE MEIJER E , in Hilversum. Hierzu Taf. 14—17. in verschiedenen Hinsichten bilden die Gonopiden eine äusserst interessante FamiHe der Dipteren. Die Imagines fallen oft schon durch ihren eigenthümlichen, meistens an Hynienopteren erinnernden Habitus auf, bieten jedoch überdies auch bei eingehe.nderer Betrach-tung manches Interessante, sodass man auch über ihre verwandt-schaftlichen Beziehungen lange im Unklaren blieb. Dazu kommt noch die höchst merkwürdige Biologie der Larven Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass dieselben hauptsächlich in Hymenopferen parasitiren : wurden doch mehrere aus den Imagines letzterer gezogen. Die Merkmale dieser Larven sind bis jetzt aber noch höchst unge-nügend bekannt, namentlich auch, wie sich die der verschiedenen Arten unterscheiden lassen. In den letzten Jahren war ich bestrebt, unsere betreffenden Kenntnisse möglichst zu erweitern. Wie meistens bei Untersuchungen über Parasiten, wurden die Resultate stückweise erhalten, weil das Material sich relativ schwer sammeln lässt. Dazu ist die Entwicklung eine langsame, indem meistens nur eine Generation jährlich vorzu-kommen scheint. Weil mir aber jetzt doch von einigen Arten die ganze Metamorphose, also auch die verschiedenen Larvenstadien,