Über den Gartenschläfer (Eliomys) in nordafrikanischen Ländern (Mammalia: Rodentia, Gliridae)'-" Nur ein Überblick Von Herman Kahmann und Gesine Thoms Aus der Säugetierabteilung der Zoologischen Staatssammlung München Abstract On the Garden Dormouse (Eliomys) in Northern Africa. A survey. Original descriptions of type specimens. Comparison of all forms of NlElHAMMER's melanurus-group: melanurus, cyrenaicus, denticulatus, tunetae, occidentalis. No taxonomic revision, but the attempt to give all Information available (exept geographical distribution) for the time being: colou-ring of tail and body (juv. -Ad. ) ; measurements of body and skull, and differenciation of its otic re-gion (buUa auditiva) within African E. in comparison with European ones; development of teeth and dentition. Bionomy: environment, nutrition, reproduction etc., (and karyotyp). As not all col-lections of African E. kept in museums were accessible ("Just myself occupied to build up an own publication on this question" letters sometimes read) this paper remains incomplete, no recent mate-rial included. Besser: Versuch eines Überblicks; es war unmöglich, zum Teil ansehnliche Samm-lungen afrikanischer Gartenschläfer einzubeziehen (z. B. aus Iberien) oder gar selbst an-zulegen (z. B. aus Rio de Oro). Des Wartens müde, wird ein Überblick versucht, wel-cher der Erweiterung und Vertiefung durch andere dringend bedarf! Eine Revision, wie einstmals gedacht, ist diese Zusammenfassung also nicht. Möglicherweise aber vermag sie zukünftiger Forschung nützlich zu sein: Diese Anregung gab Kock -Frankfurt (mündl. 4. Juli 1972) zu Dank. Der Löffelbilch aus dem Orient, Eliomys melanurus Wagner, 1840, ist bisweilen auch einbezogen worden (Kahmann 1981). Aus nordafrikanischen Ländern (Villa Cisne-ros/Rio de Oro -^ Benghasi/Libyen und südwärts bis zum Wendekreis des Krebses) sind sechs Lebensformen des Gartenschläfers (G.) genannt und manchmal als Art bezeichnet worden. Die Beschreibungen sind gewöhnlich nur auf eine Vorlage gestützt. Bei verglei-chender Gegenüberstellung sind sie mehr als ungleichwertig. * Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 191