Jumnos ruckeri pfanneri, eine neue Subspezies aus Malaya (Scarabaeidae, Cetoninae) Von G. Scherer Zoologische Staatssammlung München Abstract A new subspecies of Jumnos ruckeri Saunders from Malaya is described. Characters which separate Jumnos ruckeri pfanneri from Jumnos ruckeri ruckeri are discussed. Vorwort Seit 1910 (Arrow) ist Jumnos ruckeri Saunders in der entomologischen Literatur nicht mehr aufgetaucht. Jumnos ruckeri ist aus Sikkim, Darjeeling und dem ganzen Darjeeling Distrikt, Assam, Nagaland und Manipur (Arrow, 1910) bekannt. Arrow erwähnt bereits ein Exemplar aus Burma, leider ohne genaueren Fundort, dessen gelbe Zeichnung auf den Elytren fast fehlt. Nun war Herr Pfanner, Preverenges, Schweiz, der glückliche Entdecker einer Serie vollkommen grüner /. ruckeri aus Malaya (Cameron Highlands), die sich auch sonst noch von den nord-indischen Vertretern unterscheiden. Herrn Pfanner möchte ich an dieser Stelle herz-lich danken, daß ich sein Material bearbeiten durfte; ihm zu Ehren sei auch diese neue Rasse benannt. Gedankt sei auch Herrn Baron von Waidenfels für das Foto der neuen Subspezies. Herr Lang, Oberammergau, war so freundlich, ein Männchen dieser Subspezies für diese Arbeit zur Verfügung zu stellen. Jumnos ruckeri pfanneri nov. subspec. Vollkommen metallisch grün, ohne Zeichnung. Antennen und Klauen schwarz mit blauem Metallglanz. Mittel-und Hintertibien auf der unteren Innenseite mit einem bürstenartigen, rotbraunen Haarsaum. Die Seiten von Pro-, Meso-und Metaster-num mit aufrechten feinen roten Härchen bestanden. Auch die Abdominalsternite sind an Ihren Rändern rot behaart. Ebenfalls ein roter Haarsaum befindet sich auf dem Seitenrand der Unterseite der Elytren. Diskussion : Außer durch die fehlende Elytrenzeichnung unterscheidet sich /. ruckeri pfanneri von der Nominatform durch eine etwas kräftigere Mikroskulp-tur auf Kopf, Pronotum und Elytren, was den Oberflächenglanz seidiger erscheinen 269