Das Kopfskelet der Irodelen. Von Dr. Robert Wiedersheim, a. 0. Professor «nd Prosector zu Freiburg i. B. Mit Tafel XXIV— XXVII und 5 Holzschnitten. (Fortsetzung.) II. Mecodoiita. 11) Siredon pisciformis. Ich stelle diese Amblystomeu-Larve an die Spitze der Gruppe, weil sämmtliche Mitglieder derselben nach meinen Erfahrungen ein-mal in ihrem Leben eine Entwicklungsstufe erreichen, welche mit jener des amerikanischen Molches fast bis ins Einzelne übereinstimmt. Zu diesem Ergebniss gelangte ich durch das Studium der Larve von drei verschiedenen Amblystomen-Arten , von Salamandra maculata und atra, Pleurodeles Waltli , Euproctus Rusconii und unseren vier einheimischen Tritonen. Ob die lechriodonten Salamandriden densel-ben Entwicklungsgang verfolgen, weiss ich nicht, neige aber in An-betracht des wenig abweichenden Gruudplaues ihres Kopfskelets stark zu dieser Annahme hin. Auf Fig. 13 habe ich den Schädel einer sehr jugendlichen 6 Centim. laugen Larve des Axolotl dargestellt. Der Suspensorial-Apparat ist noch mehr nach vorn gerichtet, als im späteren Alter Fig. 31). wo er sich mehr in die Quere streckt. Dem entsprechend ist der Unter-kiefer und das mit dem Hinterende desselben durch ein Band ver-löthete Hyoid noch sehr kurz. Die übrigen Diftereuzen zwischen den verschiedenen Altersstufen betreöen nur die viel grössere Verbrei-tung des Hyalin -Knorpels, während die knöchernen Schädeltheile noch sehr in den Hintergrund treten. Morpholog. Jahrbuch. 3. 30