MUS. COMP. ZOOL LIBRARY IV.AR *? 3 1964 HARVARD DIE GATTUNGEN DER PALAEARKTISCHEN '^"^^ TORTRICIDAE II. DIE UNTERFAMILIE OLETHREUTINAE 5. Teil*) VON NIKOLAUS S. OBRAZTSOV Sea Cliff, New York, U.S.A. (Mit Abbildungen 127 — 177 und 8 Tafeln) Dieser Teil der Revision unterscheidet sich von den vorher erschienenen Teilen durch das Anführen der Artnummern des Lepidopteren-Katalogs von Staudinger & Rebel (1901), die auf Wunsch der Benutzer der vorliegenden Revision bei den hier erwähnten Arten angegeben sind. Für die früher publizierten Teile, in welchen diese Nummern fehlten, wurde diese Lücke durch die Veröffentlichung eines besonderen Nachtrages bereits ausgeglichen (s. diese Zeitschrift, vol. 104, 1961, pp. 231 — 240). Während der Vorbereitung des Manuskriptes dieses Teils erschien der neue „International Code of Zoological Nomenclature" (1961) und seine Regelungen konnten noch berücksichtigt werden. In vorigen Teilen habe ich die bei der Originalbeschreibung als die Gattungs-typen fixierten Arten als ,, Genotypen" und die nachträglich gewählten Gattungs-typen als ,,Lecto-Genotypen" bezeichnet. Der neue Nomenklaturkode empfehlt den Gebrauch des Ausdruckes „genotype" (r= Genotypus) für die Bezeichnung des Typus einer Gattung zu vermeiden und schlägt vor, ihn durch das Wort „type-species" (oder sein striktes Äquivalent in anderen Sprachen, z.B. ,, espèce-type" in Französisch) zu ersetzen (Artikel 67, Ratschlag 67 A des Kodes). In deutscher Sprache wären wohl die Ausdrücke „Typus-Art" oder „typische Art" als strikte Äquivalente zu wählen, aber der erste Name ist ziemlich mißklingend, der zweite ist sogar irreführend, da als ,, typisch" für eine Gattung nicht unbedingt die echten „type-species" bezeichnet werden können. Keinen Zweifel ruft der Ausdruck „Gattungstypus" (oder ,, Gattungstyp") hervor und dieser muß vielleicht bevor-zugt werden. Dementsprechend ist der Ausdruck ,, speci es typica" das einzig kor-rekte Äquivalent der „type-species" in der lateinischer Sprache, während der Aus-druck ,,typus-species" ausgesprochen barbarisch wäre. Viel besser scheint mir doch der Ausdruck ,,typus generis" zu sein und ihn ziehe ich wegen seiner internatio-nalen Verständlichkeit in meiner vorliegenden Veröffentlichung vor. In der Gattungsgruppe unterscheidet neuerdings der Kode (Artikel 68) die folgenden Kategorien der „type-species": (a) Typus durch die originale Bezeich-*) Dieser Teil der Revision wurde mit Unterstützung der U.S. National Science Foundation zur Publikation vorbereitet.