Die Tagfalter der Insel Celebes. Eine kritische Studie mit einigen Neubeschreibungen von Dr. L. Martin. Fortsetzung aus Deel LXIII. 1920. Die nun in der Besprechung folgende Gattung Syinbrenihia (= Laogona BSD. der älteren und englischen Autoren, Laogona stammt aber aus dem Jahre 1836, während Hübner's Namen von 18 16 datirt) erscheint auf Celebes in einem gewissen Reichtume, da vier Arten von der Insel zu vermelden sind, während die malaiische Halbinsel, Sumatra, Java und Borneo alle nur drei Spezies besitzen. Dagegen sind uns vom Kon-tinente Asiens ebenfalls vier Arten bekannt geworden, aber-mals ein nicht unwichtiges, beweisendes Faktum für meine Anschauung von der einstigen Zugehörigkeit von Celebes zum indischen Festlande. Die erste Art ist die Celebesform der gemeinsten, überall im Archipel ansässigen Spezies, die drei anderen aber sind streng endemisch und nur aus Celebes bekannt, die vierte steht durch Grösse, Färbung und Flügel-form sehr isolirt und bildet einen interessanten, nicht zu übersehenden Übergang zum folgenden Nymphalidengenus Mynes, das aber auf Celebes nicht vertreten ist. Wie bei der Gattung Ergolis steht auch hier dem Reichtum an Arten eine offensichtliche Armut an Individuen gegenüber, die Berichte der Autoren sind sehr spärlich und das in Europa's Sammlungen befindliche Material ist ein minimales, Celebes-Symbrenthias sind überall grosse Seltenheiten, welche Stau-DINGER's Preisliste nicht kennt. Es besteht die Möglichkeit, dass die eingeborenen Sammler die verhältnismässig kleinen und sehr rasch fliegenden Falter übersehen, besonders wenn