27 II. ÜBER DIE FARBE UND DEN POlYlOßPHISlMS DER SPHIKCIDEK-RAUPEN Wie über das Horn dieser Raupen, habe ich während meines langjährigen Aufenthaltes auf Java, auch über ihre Farbe viele Studien gemacht ; seitdem sind mir auch jene über denselben Gegenstand von Prof. Dr. Weismann und Prof. E. B. Poulton bekannt geworden. Ich wünsche jetzt die Resultate, die mir aus dem Ganzen dieser Untersuchungen hervorzugehen scheinen, hier zu erörteren. An erster Stelle werde ich dazu alles mitteilen, was mir, es sei durch eigne Beobachtung, es sei aus den Werken anderer, über die Farbe dieser Raupen bekannt geworden ist. Nämlich über ihre Grundfarbe, worunter ich die allgemeine Farbe verstehe, welche, wie sehr sie sich aucli im Laufe ihrer Evolution verändert haben möge, doch die directe Fortsetzung derjenigen ist, welche dieser Raupen während der Entstehung der Sp/iinglden-FamWie erblich eigentümlich war. Die Farbe aber vielen darauf vorkom-menden Zeichnungen , welche den Genera und Species nach sehr verschieden sind und deszwegen offenbar später durch den Einflusz der besonderen Lebensumstände unter welchen eine Jede von ihnen fortfuhr sich zu entwickeln , enstanden sein müszen , hat indesz für das, was ich jetzt zu behandeln wünsche, keinen Werth und