BioStor
Sign in using Mendeley
138 Stettiner Entomologische Zeitung. 83. 1922. Hemerobiidae. Beiträge zu einer Monographie der Nenropteren-Familie der Hemerobiiden. Von Prof. Leopold Krüger, Stettin. I. Vergleichende Untersuchung des Geäders und vorläufige Übersicht und Mitteilung. In meiner Psychopsiden-Arbeit : Psychopsidae, Stett. Ent. Zeit. 83. 1922. p. 41 — 43 habe ich die Ansicht ausgesprochen, daß die Psychopsiden eine von den Prohemerobiiden ableitbare Familie sind, die altertümliche Charaktere der jurassischen Formen weit- gehend bewahrt hat. Ich meine damit natürlich diejenigen Pro- hemerobiiden, die vom Lias an sich eine kurz-und breitflügelige Form mit zahlreichen , dem RS entspringenden parallelen Ästen bewahrt oder weiter ausgebildet haben. In meiner bisher noch unveröffentlichten Nymphesiden-Arbeit stelle ich die lang-und schmalflügeligen Formen, die im oberen Lias von Dobbertin in Mecklenburg mit der Familie der Solen- optiliden und der einzigen Gattung und Art Solenoptilon Hdl. Kochi Geinitz beginnen und über die Nymphitiden aus dem Malm, die Pronymphesiden aus dem oligocänen Bernstein , die rezenten Nymphesiden zu den Myrmeleoniden und Ascalaphiden führen, in einen scharfen Gegensatz zu den eigentlichen Prohemerobiiden. Beide Gruppen haben in ihren jurassischen Anfängen das noch einfache ererbte Geäder, indem alle Längsadern : C. Sc, R, RS , M und Cu in ursprünglicher Ausbildung ohne kunstreiche Verbindungen und Vereinfachungen vorhanden sind. Das Anal- feld ist schon beschränkt und der RS hat fast den Charakter einer Hauptader durch seine reiche Abgabe von parallelen zum Außenrande gerichteten Ästen. Schon hier aber zeigt sich die Verschiedenheit beider Gruppen in ausgesprochener Charakterisierung, die dann zu völliger Differen- zierung führt. Die Myrmeleoniden-Reihe zeigt den langen und entsprechend schmalen Flügel schon in dem 20 mm langen Flügelrest von Solenoptilon in seinen Anforderungen an einen kräftigen Flug- apparat , der zunächst durch eine Steifung des Spitzenteils vor Zerfetzung bewahrt wird. Schon die lange , spitz zulaufende Flügelform bedingt einen schnellen , geschickten Flug. Die Sc schickt vor der Spitze eine Anzahl scheinbar dichter gestellter QuA zur C , die Vorbildung des Neuropterenstigmas , die Rand- verästelungen von Sc, R, RS und RS-Ästen bieten in dem Spitzen-

Identifiers

Export

Hemerobiidae. Beiträge zu einer Monographie der Neuropteren-Familie der Hemerobiiden

Leopold Krüger
Stettiner entomologische Zeitung 83: 138-172 (1922)

Reference added 12 months ago

Tweet

Viewer

Page 138
Page 139
Page 140
Page 141
Page 142
Page 143
Page 144
Page 145
Page 146
Page 147
Page 148
Page 149
Page 150
Page 151
Page 152
Page 153
Page 154
Page 155
Page 156
Page 157
Page 158
Page 159
Page 160
Page 161
Page 162
Page 163
Page 164
Page 165
Page 166
Page 167
Page 168
Page 169
Page 170
Page 171
Page 172
Title
áàåäçéèÉöøüæœß
Authors
One author per line, "First name Last name" or "Last name, First name"
Journal
ISSN
OCLC
Series
Volume
Issue
Starting page
Ending page
Date
Year
URL
DOI
 Update 
blog comments powered by Disqus
Page loaded in 1.12326 seconds