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536 Wenn ich Piersigs Figuren 51 g, h, i betrachte und von einzelnen Unkorrektheiten absehe, finde ich es nicht unwahrscheinlich, daß die Pier sig sehe Larve von Püolebertia porosa Sig Thor oder einer der ver-wandten Püolebertia-Äxten herstammt. Diese Hypothese wird sich wahrscheinlich nie beweisen lassen. Unter den andern Unregelmäßigkeiten möchte ich erstens Fig. 51 h hervorheben, wo das Ende und die Kralle des 2. Fußes unrichtig dar-gestellt sind; dann die Beborstung des 5. Palpengliedes (»Anhängsel«), wo Pier sig (D. H. , S. 236) nur 4 Borsten findet, während daselbst wenigstens 5 vorhanden sind. Über das »Analfeld« habe ich schon früher gesprochen. Übrig bleibt nur über »den schnabelartigen Vorsprung des hinteren Körperrandes« ein paar Bemerkungen zu machen. Es wäre ja möglich, daß Pier sig eine Art vor sich hatte, wo die hintere Verlängerung des Körpers so gestaltet ist; ich finde es aber nicht sehr wahrscheinlich. Die fernerstehenden (Hexalebertia-, Pseiidolebertia-und Mixolebertia-ha,rven) sind schwer zu ziehen. Eine im folgenden Abschnitte (Lebertia-Stuàien XXIX) zu beschreibende Larve von einer dieser Untergattungen zeigt gar nicht einen schnabelartigen, ja kaum einen Vorsprung überhaupt. Und alle andern von mir beob-achteten, auch Koenikes Larven, lassen diesen schnabelartigen Vor sprung vermissen, obwohl sämtliche diese (Püolebertia)-~La,rven einen charakteristischen kleinen hinteren Vorsprung besitzen. Ich nehme deshalb an, daß dieser hintere Vorsprung bei Pier sig zu schmal und lang (»schnabelartig«) dargestellt worden ist. Ebenfalls ist der sogenannte »Anus« (Chitin ellipse) zu weit hinten auf diesem Vorsprung gezeichnet. Welcher Art die Pier si g sehe Lebertia-Ija.rve angehört, wird kaum jemals mit Sicherheit festgestellt werden. Ski en, 3. März 1912. 6, Beiträge zur Kenntnis der Süßwassermikrofauna Ostafrikas. I. Die Rädertiere der Ussangusteppe. Yon Dr. A. "W. Jakubski. (Aus dem Zool. Institute der Univ. Leinberg, Dir. Prof. Dr. J. Nusbaum.) (Mit 7 Figuren.) eingeg. 8. März 1912. Rädertiere aus Deutsch-Ostafrika waren schon früher bekannt. Stuhlmann 1 zählt in einem kurzen Bericht über seine mit Emin Pascha zu den Seen Victoria-Njansa und Albert Edward-Njansa ausgeführten 1 F. Stuhlmann, Beiträge zur Fauna centralafrikanischer Seen. Zool. Jahr-bücher Abt. f. System. 1891. Bd. 5.

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Beiträge zur Kenntnis der Süßwassermikrofauna Ostafrikas

Zoologischer Anzeiger 39: 536-550 (1912)

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