Hubenthai, Brachyriini, Fhero2)sophns ecuadoriensis und Langenhani. 547 unter der Mitte gebrochen , der zweite Abschnitt des Radius ge- schwungen. 548 Deutsch. Ent. Zeitschr. 1911. nicht nur das Vorhandensein von Hubenthai, Brachynini, Pheropsophus ecuadoriensis und Langenhani. 549 an dessen Herkunft C h a u d i r selbst (p. 96) zu zweifeln scheint, nur afrikanische Arten enthält. Aus Madagascar sind madecassus Frm. und elongatiis Bransc. beschrieben. 550 Deutsch. Ent. Zeitsclir. 1911. Flügeldecken gewölbter ixnd weniger flachgedrückt sind. Ihre Rippen sind weniger hervortretend und gehen all- mählicher in die Zwischenräume über. Die feinen Längs- kielchen der Zwischenräume stehen viel weitläufiger und unregelmäfsiger, sind auch kürzer und gröber als bei aeguinoctialis. Im übrigen stimmt sie mit aequinoctialis v. di- stinctus überein. Hubentlial, Brachynini, Pheroj)Sophus eciiadoriensis und Langenhani. 551 mäfsig schmale Binden der Flügeldecken , sowie die Naht , mit Ausnahme ihrer äufsersten Spitze , schwarz. Die Wurzel der Flügeldecken ist, am Schildchen sehr schmal, nach dem Schulter- winkel zu allmählich breiter werdend, rötlichgelb ; auf der inneren Hälfte des fünften Zwischenraumes zieht sich die gelbe Farbe in Gestalt einer schmalen Spitze in die schwarze Binde hinein. Diese liegt auf dem ersten Viertel der Flügeldecken ; an der Naht ist sie fast bis zur Mitte der Flügeldecken nach hinten gezogen, auf der dritten Rippe ist sie winklig nach hinten erweitert , auf der inneren Hälfte des fünften Zwischenraumes hinten ebenfalls tief spitzwinklig nach vorn eingebuchtet , dann wieder nach aufsen verbreitert. Diese Binde endet auf der Mitte des achten Zwischen- raumes. Sie besteht nach dem vorhergehenden aus 2 Teilen, einem grofsen, beiden Flügeldecken gemeinsamen Flecken und einem von der Schulterbeule nach hinten verlängerten Seitenflecke. Beide sind schmal verbunden, dürften aber bei anderen Stücken getrennt sein. Diese Trennung zeigt die hintere Binde. Sie liegt auf dem dritten Viertel. Das Mittelstück dieser Binde ist beiden Flügeldecken gemeinsam und bildet ein Quadrat, welches bis zum dritten Zwischenräume reicht und an allen 4 Ecken , vorn mehr als hinten, etwas spitzwinklig ausgezogen ist. Auch an der Naht zieht sich das Schwarz etwas auf- und abwärts. Die Mitte des vierten Zwischenraumes ist frei , an der äufseren Seite desselben beginnt der etwas weiter nach rückwärts liegende Seitenfleck, welcher bis zur Mitte des achten Zwischenraumes reicht , vorn zweimal ausgezackt, hinten gerundet und im ganzen etwas länger als breit ist. Diese Zeichnung würde schon eine spezifische Trennung von aequinoctialis L. rechtfertigen. Der Kopf ist etwas schmäler und gestreckter als bei aequi- noctialis , der Clypeus trägt seitlich 2 Borstenpunkte {aequinoctialis hat nur je einen) ; innerhalb des Auges am hinteren Ende mit einem Borstenpunkt, am Vorder- und Hinterende der Augen noch einige schwächere Borsten. Innerhalb der Augen befinden sich einige Längsrunzeln , daneben nach innen je eine flache Längs- vertiefung. Der Kopf ist sehr fein längsrunzlig punktiert , auf dem Scheitel etwas querrunzlig. Die Fühler sind fein behaart, die Enden der Glieder mit längeren Borsten, Glied 3 2^/4mal länger als 2 , fast viermal so lang als breit , 4 552 Deutsch. Ent. Zeitschr. 1911. Borstenpunkt , in den Vorder- und Hinterecken stehen mehrere kleine. Auch die Scheibe trägt einzelne Borsteni^unkte. Der Vorderrand des Halsschildes ist, in der Mitte stärker und länger, längsgerunzelt ; am Seitenrande ist eine feinrunzlige Skulptur zu erkennen. Sonst ist die Oberfläche ohne erkennbare Skulptur. Nur am Hinterrande des Halsschildes befinden sich einzelne Längs- runzeln , daselbst scheinen die schwärzlichen Punkte der Unter- seite durch. Die Flügeldecken sind um ^/^ länger als die des aequinoctiaUs, oben kaum flachgedrückt, gewölbter, seitlich schwächer, aber in sehr regelmäfsiger Kurve gerundet ; die Schultern treten etwas mehr hervor. Die Skulptur der Oberseite ist dieselbe ; die Rippen sind etwas glänzender , die feinen Längsstricheln sind ebenso. Sehr deutlich scheint die dunkle Punktierung der Unter- seite durch. Das vorletzte Segment des Abdomens ist oben dicht runzlig punktiert , die Punkte von hinten eingestochen und ein Haar tragend. Das letzte Segment ist in der Mitte glatt, an den Seiten und an der Spitze fein runzlig punktiert. Das Prosternum ist bis auf die Borstenpunkte glatt , Meso- und Metasternum in der Mitte glatt, an den Seiten dicht punktiert und behaart. Das Abdomen ist seitlich dicht runzlig, nach der Mitte zu weitläufiger und gröber punktiert, in der Mitte fast glatt, daselbst glänzend. Die Behaarung ist der Punktierung entsprechend. Der Hinterrand des vorletzten Abdominalsegmentes trägt sehr grobe Borstenpunkte, das letzte Segment ist sehr dicht runzlig punktiert , von einer scharfen, nach der Spitze tiefer werdenden Längsfurche geteilt (o^). Die Beine sind länger und schlanker als die des aequinoetialis, Schenkel weniger verdickt , Hinterschienen fast gerade ; Vorder- tarsen beim d^ nicht erweitert. Länge 25 mm. Diese leicht kenntliche herrliche Art befindet sich in einem Exemplar in der Sammlung meines Freundes Otto Langenhan in Gotha , dem zu Ehren ich sie benenne. Sie stammt vom Amazonas (Dr. 0. Staudinger und A. Bang- Haas). Ver- mutlich ist sie früher (unter dem Namen aequinoctialis v. succinctus) von genannter Firma auch an andere Sammlungen gesandt worden.