BioStor
Sign in using Mendeley
Kleine, Myrmekophile Brenthiden. 109 Diese Art hat ganz die Gestalt und den Umrifs der Erioscelis ohtusa Prell und ist wohl als der Stellvertreter in Venezuela auf- zufassen. Form des Kopfes, insbesondere des Kopfschildes, sowie des Halsschildes genau wie bei ohtusa, nur ist die Runzelung und Punktur durchgehends stärker. Halsschildbasis nicht gerandet. Die Punktur auf der Halsschildmitte einfach, nach den Seiten zu stärker und dann der Grund der Punkte mit ringförmigen Ein- drücken versehen. Die Anlage und Dichte der Flügeldeckenpunktur wie bei obtusa, nur sind die Punkte sehr viel kräftiger, im Grunde glatt und am Grundrande mit ringförmigem Eindruck , in den Punktstreifen , sowie in den Zwischenräumen dicht gestellt und dadurch teilweise die Zwischenräume etwas runzelig erscheinend. Die Skulptur des Pygidiums ist die gleiche wie bei obtusa. Die Färbung ist durchgehend heller als bei obtusa ; letztere ist rein schwarz bis pechschwarz, während vorliegende Art wie emarginata gefärbt oder nur sehr wenig dunkler ist, nie dagegen die Färbung der obtusa zeigt, obwohl ich von jeder Art über 20 Exemplare ver- gleichen konnte. Der Forzeps ist auch von dem der obtusa verschieden. Die Forzepsparameren der obtusa zeigen am Aufsenrande vor dem am Beginne des Spitzenviertels befindlichen Zahne eine halb- kreisförmige Vorragung, die bei sobrina fehlt ; der Aufsenrand von der Spitze des Zahnes bis zum Ende der Parameren verläuft bei obtusa gerade konvergent , ist bei sobrina dagegen bald hinter dem Zahne bis zur Spitze stark ausgebuchtet verengt, der Zahn selbst ist an der Spitze zur Forzepsbasis zurückgebogen, so dafs die vortretende Partie etwas flügelartig erscheint. Die Art ist leicht kenntlich an der starken Flügeldecken- punktur und Farbe ; sie ist sofort von ohtusa durch die Farbe und starke Skulptur der Halsschildseiten und der Flügeldecken, von emarginata, der sie in der Farbe gleicht, durch den trapezförmigen, vorn nicht ausgerandeten Kopfschild , sowie die grobe Skulptur zu unterscheiden. In der Gestalt mufs vorliegende Art, mehr noch Erioscelis obtusa der Cyclocephala proba Sharp ähnlich sein, beide unterscheiden sich aber sofort im männlichen Geschlechte durch die nicht er- weiterten Vordertarsen und -klauen. Sitzung vom 28. H. 1921. Myrmekophile Brenthiden. Von R. Kleine, Stettin. (Mit 1 Abbildung.) Vor einigen Jahren erfuhr ich, dafs Herr Dr. D i e c k , Zöschen b. Merseburg, im Besitz myrmekophiler Brenthiden sei. Dr. Dieck

Identifiers

Export

Myrmekophile Brenthiden

Deutsche Entomologische Zeitschrift 1921: 109-114 (1921)

Reference added about 1 year ago

Tweet

Viewer

Page 109
Page 110
Page 111
Page 112
Page 113
Page 114
Title
áàåäçéèÉöøüæœß
Authors
One author per line, "First name Last name" or "Last name, First name"
Journal
ISSN
OCLC
Series
Volume
Issue
Starting page
Ending page
Date
Year
URL
DOI
 Update 
blog comments powered by Disqus
Page loaded in 0.74035 seconds