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Beiträge zur Kenntniss niederer Tliiere von Kerguelensland. Von Professor Dr. S t u d e r in Bern. Hierzu Tafel III. Die Arten der Gattung Serolis von Kerguelensland. Die merkwürdige Gattung Serolis hat vor nicht langer Zeit in dieser Zeitschrift (41. Jahrgang 2. Heft 1875) durch Grube eine treffliche Bearbeitung gefunden, so dass ich die allgemeinen Verhältnisse derselben hier übergehen kann. Nur einige biologische Notizen, welche ich Gelegenheit hatte, an den lebenden Thieren zu machen, mögen hier ihre Stelle finden. Während der Reise der Corvette Gazelle hatte ich Gelegenheit, fünf Arten dieser interessanten Gattung zu be-obachten. Drei in den Gewässern Kerguelens: Serolis latifrons und zwei andere Arten, welche an dieser Stelle sollen beschrieben werden, Serolis Orbignyana Aud. und Edw. in der Magelhaensstrasse und Serolis Schythei Lütk. an der Ostküste Patagoniens in 45 bis 60 Faden. Alle beobachteten Arten lebten am Grunde des Wassers meist auf Sandboden gesellig. Sie bewegten sich dort halb kriechend, halb schwimmend, indem sie immer den Sand als Stützpunkt für die weitabstehenden Füsse zu ihren ruckweisen Bewegungen benutzten , öfters auch wühlten sie sich mit dem Vorderleib in den losen Sand ein, dabei blieb der Hinterleib über dem Grunde. Unter beständiger Bewegung der Kiemenblätter sah man einen

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Beiträge zur Kenntniss niederer Thiere von Kerguelensland. Die Arten der Gattung Serolis von Kerguelensland

T Studer
Archiv für Naturgeschichte 45: 19-34 (1879)

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