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500 beiden kräftigen Beugeseitenstifte des 4. Artikels liegen schräg neben-einander. Die Innenseite trägt distal einen auf starkem Höcker sitzen-den Chitinzahn. Wie bei den P/o;/</ -Männchen Eegel, tindet man auch hier die einzelnen Epimerengruppen einander sehr genähert. Die 4. Hüftplatten kommen in ihrer hinteren Hälfte zur Yer\Yachsung auf der Mittellinie. Der den beiden ersten Platten gemeinsame Fortsatz ist kurz, schwach entwickelt. Eine geringe Tiefe zeichnet auch die Genitalbucht aus. Die Beinläugeu sind folgende: I. 1,515: IL 1.620; III. 1.200; IV. 1,500 mm. Der Borstenbesatz der gut entwickelten Gliedmaßen besteht be-sonders auf der Beugeseite aus langen Borsten. Ziemlich zahlreich sind auch die Schwimmhaare. Das zum Samenüberträger umgewandelte 6. Glied des 3. Beines zeigt charakteristische ^Merkmale. Die 0.000 mm lange Streckseite ist vollkommen gerade. Das Gliedende schwillt keulen-förmig zu. so daß die Beugeseite konkav erscheint. Letztere trägt eine Anzahl äußerst kurzer Härchen. Die Krallen sind verkümmert, stark gekrümmt und nicht verlängert. Das 5. Glied weist distal eine Reihe von etwa S verkürzten Schwimmhaaren auf. Das zum Greiforgan um-gewandelte 4. Glied des Hinterfußes hat eine bedeutende Anzahl Borsten. Seiner Patella entspringen vier bis fünf Schwimmhaare. Das Genitalorgan zeichnet sich durch den Besitz einer im L^mriß di'eilappig erscheinenden Samentasche aus. Sie ist in der Längsrichtung ziemlich zusammengedrückt. Die Xapfplatten überdecken die Hinter-randsecken der 4. Epimeren. ziehen sich seitwärts über dieselben hinaus und haben einen rundlichen Umriß. Ein schwacher, schmaler Chitin-streif verbindet die beiden Platten liinter der Öffnung der Samentasche. Auf jeder Platte zählt man über 45 Xäpfe, von denen zwei die andern au Größe übertreffen. Der eine der beiden Hegt am vorderen Ende, der andre in der Mitte. Die sog. Analöffnung liegt auf der Höhe der Verbindungslinie der Hinterränder der Xapfplatten. Fundort: Untersee bei Limz. Diese Art ist bis jetzt nur in männ-Hchen Exemplai-en erbeutet worden, und zwar ausschließlich im Plankton. Basel, den 9. Januar 1910. 5. Über einige fossile Säugetiere aus dem Oligocän von Ägypten. Von Max Schlosser. Mimehen. eingeg. 21. Januar 1910. Von Herrn Prof. P. Fr a as wurde mir ein großer Teil des präch-tigen Säugetiermateriales , welches das Stuttgarter Xatm-alienkabinett dm"ch den ausgezeichneten Sammler Marksrraf aus den fluviomarinen

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Über einige fossile Säugetiere aus dem Oligocän von Ägypten

Max Schlosser
Zoologischer Anzeiger Jena 35: 500-508 (1910)

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