Neue oder seltene Reptilien und Frösche des Naturhistorischen Museums in Hamburg. Von Professor F. Werner (Wien). 1 in September 1911 war mir durch das freundliche Entgegenkommen des Direktors des Naturhistorischen Museums. Eerm Professor K.Kkaepelin, abermals Gelegenheit geboten, im Museum zu arbeiten, und bei dieser Gelegenheit habe ich die Neueingänge seit meinem Aufenthalte in Ham-burg im Jahre 1908 zum größeren Teile aufgearbeitet, den Rest, der sieh nicht kurzerhand erledigen ließ, habe ich im Laute des folgenden Jahres in Wien durchbestimmt und nunmehr größtenteils abgeschlossen. Herrn Professor KHAEPELIN, der mir die Möglichkeit bot, einige Wochen im Hamburger .Museum zu arbeiten, bin ich hierfür zum aufrichtigen Danke verpflichtet, ebenso dem Herrn Dr. 0. STEINHAUS, der mir bei meiner Arbeit in jeder Weise hilfreich an die Hand ging, und Herrn Dr. G.DüNCKEK, der mir in zuvorkommendster Weise Vergleichsmaterial aus dem Ham-burger Museum heraussuchte und nach Wien sandte. Ich habe auch diesmal versucht, die Ergebnisse meiner Arbeiten, soweit sie sich auf artenreiche Genera bezogen, dadurch für meine Faeh-kollegen nützlich zu machen, daß ich die betreffenden Arten in Bestimmungs-tabellen zusammenfaßte und die seit den BOÜLENGERschen Katalogen neu beschriebenen Arten mit Angabe des Vorkommens und der betr. Publikation anhangsweise verzeichnete. Dies habe ich für die amerika-nischen Phyttodactyltts-Arten., für die nordostafrikanischen Agama-Arten, für Stenocercus, Latastia, die neotropischen Leptodira-Arten und für Atractaspis versucht und glaube, für. die Synopsen die wesentlichsten und konstantesten Merkmale horäüsiMnhden zu haben. • Gymnodadtylus.Gheyerti. Maclea^,, ! Proc. Unn. Soc. N. S. Wales. II. 1877. p. 100. Ein Exemplar (?) aus Brisbane, Queensland (Kapitän H. Schmidt leg.) von 48 mm Kopf rumpflänge (Schwanz regeneriert). Supralabialia 8 — 9; Sublabialia 7 ; Symphysiale subpentagonal, nach hinten über die Verbindungs-linie der Hinterränder des ersten Sublabialenpaares nicht hinausragend: ein Paar kleiner Kinnschilder, zwischen Symphysiale und erstem Sublabiale